
videocam_off
This livestream is currently offline
Check back later when the stream goes live
ChatGPT als Freund? Vorstellung einer Kurzgeschichte für die Klasse 8 - gut zum Einstieg
Nov 27, 2025
Wir präsentieren hier eine Kurzgeschichte, in der ein Junge sich Sorgen macht wegen seiner "Beziehung" zu ChatGPT.
---
Die Dokumentation ist hier zu finden:
https://textaussage.de/video-zur-kurzgeschichte-chatgpt-als-freund
---
00:00 – Einstieg: Thema der Kurzgeschichte
00:14 – Kann KI ein Freund sein?
00:38 – Überblick: Was wir zeigen
00:49 – Kurzgeschichte links, Erklärung rechts
01:17 – Direkter Einstieg: Lukas kommt nach Hause
01:40 – Zweiter Schritt: Der KI-Vortrag
02:09 – Kritik an der KI als „Freund“
02:26 – Viele fühlen sich ertappt
02:42 – Übergang zur Schwester
02:57 – Die Schwester erscheint
03:14 – Psychologischer Hintergrund
03:45 – Lukas’ Umgang mit KI
04:03 – Schwester wird kritisch
04:19 – Spiegelbild-Effekt
04:46 – Lachen mit der KI
Show More Show Less View Video Transcript
0:00
Hier stellen wir euch jetzt einfach mal
0:02
eine typische Kurzgeschichte für die
0:04
Klasse 8 vor und es ist eine, die euch
0:08
hoffentlich vom Thema her sofort
0:10
interessiert und die auch etwas mit dem
0:12
Alltag zu tun hat. Und zwar geht es
0:14
darum, ob Chat GPT und vergleichbare KI
0:18
Systeme so etwas sein können wie ein
0:20
echter Freund. und wir wollen zeigen,
0:23
wie man schnell mit so einer Geschichte
0:25
klar kommt. Und dafür haben wir uns
0:28
diesen Profi Freistein ausgedacht. der
0:30
ist schon etwas älter, hat Erfahrung,
0:32
aber er bemüht sich entsprechend
0:34
natürlich euch das alles gut
0:36
klarzumachen.
0:38
Hier haben wir den ersten Teil der
0:40
Geschichte links. Wir wollen da nicht
0:42
allzu sehr in die Einzelheiten gehen.
0:44
Das kann man sich dann entsprechend auch
0:46
selbst mal durchlesen. Auf jeden Fall
0:49
geht es darum, dass man festhält, was
0:51
ist denn eine typische Kurzgeschichte?
0:54
Und dann für die Klasse 8, ne, da spielt
0:55
das Thema natürlich eine Rolle. Und wie
0:58
wird man mit ihr erfolgreich fertig? Das
1:00
heißt, verlässt als Sieger den Platz bei
1:04
einer Klassenarbeit z.B. So, wir haben
1:06
es jetzt so gemacht, dass wir hier
1:08
rechts das kurz vorgestellt haben und
1:10
links kann man das dann in den
1:11
entsprechenden Farben dann auch finden
1:14
und nachlesen. Hier haben wir am Anfang
1:17
den direkten Einstieg. Das ist typisch
1:19
für eine Kurzgeschichte. Das ist Lukas.
1:21
Der ist froh, dass er in Hauschlüssel
1:23
selbst dabei hat. Die Eltern waren noch
1:25
unterwegs. Das war gut so. Er wollte
1:27
allein sein oder zumindest nicht mit
1:29
ihnen. Man merkt, da gibt's also
1:31
irgendein Problem bei ihm und das kann
1:34
er anscheinend nicht so einfach mit
1:36
seinen Eltern besprechen, sonst sehe das
1:38
anders aus.
1:40
Dann im zweiten Schritt ist das Gelbe
1:42
dann, denn dieser Vortrag heute hat ihn
1:44
aus dem Konzept gebracht. Typ vom
1:47
Jugendmedienzentrum, Gefahren der KI als
1:49
Gesprächspartner. Und der hat Sachen
1:52
gesagt, die kleben geblieben waren. Vor
1:54
allen Dingen, wenn die KI sagt, ich
1:56
verstehe dich, die versteht gar nichts.
1:59
Sie klingt wie ein Freund, ist aber
2:01
keiner. Und manche Jugendliche verlieren
2:04
das Gefühl dafür, mit wem sie da
2:06
eigentlich sprechen. Und Lukas fühlt
2:09
sich ertappt. Der merkt, dass sie mit
2:11
dem Fuß da so ein bisschen gewippt hat
2:13
und er war nicht der einzige. Das trifft
2:15
viele. Jetzt kommt no eine kurze
2:17
Zwischenphase und dann wird es jetzt
2:20
spannend ab der Zeile 20, denn da
2:23
erscheint nämlich das Gespräch mit der
2:26
Eltern, das heißt die Schwester,
2:28
Entschuldigung, die erscheint hier und
2:30
es kommt zu einem Gespräch.
2:33
Und zwar sie war spontan gekommen.
2:35
Wichtig ist, sie ist
2:36
Psychologiestudentin.
2:38
Das heißt, die bringt also durchaus
2:40
Erfahrung mit, er kennt sich mit solchen
2:42
Dingen aus und man spürt es, dass sie
2:45
wirklich da ist, nicht laut, aber klug
2:48
und ehrlich. Und so äh kommt der Lukas
2:52
dann doch langsam auf das zu sprechen,
2:54
was ihn bedrückt, nämlich dieser Vortrag
2:57
über KI, also was die CHGBT und so
3:01
weiter ist und ist gefährlich, wenn man
3:03
zu viel damit redet. Und wir haben hier
3:07
blau eine Sachen einige Sachen markiert,
3:09
die man sich bei einer Klassenarbeit
3:10
auch notieren könnte. Einmal erkennt man
3:13
sehr früh, das Thema ist anscheinend
3:15
gibt es Probleme, wenn Chat GPT als
3:18
Freund betrachtet wird und behandelt
3:20
wird und der Zwischenstand am Ende des
3:22
ersten Teils, ein spannendes Thema und
3:25
man kann schon mal drüber nachdenken,
3:27
inwi weit das einen auch selbst
3:29
betrifft. Hat man sowas mal gehört
3:31
irgendwo? Denn das kann man natürlich
3:33
hinterher gut für die Stellungnahme und
3:35
die Beurteilung gebrauchen. Dann schauen
3:37
wir uns jetzt mal den zweiten Teil an.
3:41
Da geht es zunächst darum, dass Lukas
3:44
seine Situation darstellt. Ich rede
3:47
manchmal mit Chat GPT, wenn keiner Zeit
3:51
hat oder zuhört.
3:53
Also ein bisschen wie mit dir, ja, mit
3:55
der Schwester klappt das besser, ne?
3:58
Aber die ist ja auch nicht immer
3:59
verfügbar und das ist bei der KI anders.
4:03
Dann Nora grinste schief, ne? Die sieht
4:06
durchaus ein Problem. Klingt wie der
4:08
perfekte Seelsorger auf Knopfdruck und
4:10
da weiß natürlich jeder, das gibt es
4:12
nicht. Und dann sagt Lukas aber schnell,
4:14
ich weiß, dass es keine echte Person
4:16
ist, aber irgendwie hilft's zum
4:19
Sortieren, zum Nachdenken. Jetzt wird
4:21
Nora noch mal wieder ernst. Ich verstehe
4:24
dich. Aber du weißt, dass du manchmal
4:27
auch nur ein Spiegelbild von dir selbst
4:29
kriegst. Kein echtes Gegenüber. Darüber
4:31
müsste man mal nachdenken. Und
4:33
Spiegelbild, man stellt sich wirklich
4:35
die Situation vor. Man hat eben keinen
4:38
anderen mit einem eigenen Aussehen,
4:40
eigenen Ideen, sondern man unterhält
4:43
sich eigentlich in gewisser Weise nur
4:45
mit sich selbst. Aber da kann man
4:46
natürlich aus der eigenen Erfahrung
4:48
sagen, das stimmt so nicht. Ich bekomme
4:49
durchaus Antworten, die mir weiterhelfen
4:53
helfen. Und dann fügt hinzu, dass sogar
4:55
witzig ist manchmal, ne, und blöde Frage
4:58
ihm gestellt mit Toaster und so weiter
5:00
und dann haben wir beide gelacht und da
5:03
wird die Schwester natürlich ein
5:04
bisschen skeptisch. W bist du mit ihm
5:07
schon auf einer Stufe? Und Lukas
5:10
sagt ja, es hat sich zumindest so
5:12
angefühlt, als hätte die KI auch
5:14
mitgelacht. Und dann sagt die Schwester,
5:16
das gibt einen Effekt, gab er ja früher
5:18
ein Programm ganz primitiv noch damals
5:21
vor 50, 60 Jahren. Hat einfach nur Sätze
5:24
wiederholt. Trotzdem dachten die Leute,
5:26
wow, das versteht mich, das Gerät. Und
5:29
jetzt fragt Lukas, ne? Na, findest du es
5:31
doof, dass ich das mache?
5:34
Nein, aber ich will, dass du weißt, was
5:35
du tust. Es ist ein Tool, ein Werkzeug,
5:38
kein Freund. Und da kann man drüber
5:40
drüber nachdenken und sich schon mal
5:41
notieren, was ist der Unterschied
5:43
zwischen einem Menschen und einem Tool,
5:45
einem Handwerks Zeug, einem Gerät. Und
5:49
ähm frag dich, warum du gerade keinen
5:52
echten Freund findest. Und das ist
5:54
natürlich eine ganz gefährliche
5:56
Situation. Und dann wird das Problem
5:59
noch mal deutlich, was schon am Anfang
6:01
sichtbar war, mit Mama und Papa kann ich
6:03
halt nicht über alles reden. Papa sagt
6:05
immer, stell die so an und Mutter sagt
6:08
meistens gar nichts, Mama. Und Nora
6:10
sieht ihn an, dann legt sie dem die Hand
6:12
auf die Schulter. Ich verstehe. Und ich
6:14
wünschte, dass ich öfter da wäre, denn
6:16
die beiden verstehen sich anscheinend
6:17
sehr gut. Und vielleicht jetzt kommt der
6:20
Ratschlag, probierst du es trotzdem mal.
6:23
Die beiden sind nicht perfekt, aber
6:24
vielleicht überrascht es sie und dich
6:28
und dann muss sie entsprechend weg. Sie
6:30
sagt am Schluss noch, du bist klüger als
6:32
du denkst. Macht dir mal so ein bisschen
6:34
Mut. Dann kommen die Eltern mit den
6:36
Einkaufstaschen und jetzt kommt etwas
6:38
ganz entscheidendes und das macht er
6:41
gut. Er ruft: "Hi, können wir vielleicht
6:45
mal reden?" Also nicht erst wie geht's
6:47
euch? hat wir gemacht und so weiter.
6:48
Nein, sondern direkt auf den Punkt und
6:51
ich hätte da was Wichtiges. Und das ist
6:54
äh wahrscheinlich ein ganz
6:55
entscheidender Punkt bei solchen
6:57
Gesprächen mit Eltern. Die haben
6:58
manchmal so ganz andere Gedanken im
7:00
Kopf, aber wenn die hören es ist
7:02
wichtig, dann ist das meistens so, dass
7:05
sich das auch verschiebt und die Eltern
7:07
dann auch Zeit haben. Hier rechts haben
7:08
wir das wieder aufgelistet.
7:11
Auf jeden Fall jetzt kommt was
7:13
entscheidendes. Wir haben hier ein
7:14
Problem. Wir haben einen möglichen
7:17
Wendepunkt und ein offenes Ende. Und das
7:19
haben wir hier am Ende noch mal. Das
7:22
sind nicht die richtigen Seiten. Hier
7:23
kommen wir zu den richtigen Seiten.
7:26
Haben wir das noch mal den guten Profi
7:28
Freistein zusammenfassen lassen. Halten
7:31
wir fest. Eine Kurzgeschichte. Ziemlich
7:33
kurze Erzählung, die einen Ausschnitt
7:36
aus dem Leben von Menschen zeigt. Ein
7:38
bisschen erfahren wir was über die
7:40
Vorgeschichte, sonst versteht man das
7:42
Ganze gar nicht. Aber viele andere Dinge
7:44
erfahren wir überhaupt nicht, die man in
7:46
einem Roman z.B. präsentiert bekäme. Es
7:49
gibt einen direkten Einstieg, der kommt
7:50
nach Hause und ist froh, dass die Eltern
7:52
nicht da sind und dann kommt erst das
7:55
Problem, nämlich das, was er in der
7:56
Schule erlebt hat. Das wird dann
7:59
entwickelt in diesem Falle mit der
8:01
Schwester zusammen und am Ende gibt es
8:03
einen offenen Schluss, denn erstmal
8:05
sieht es ja nicht so gut aus. Die Eltern
8:07
haben nie Zeit für ihn gehabt oder
8:09
zumindest nicht genug. Warum soll das
8:11
jetzt anders sein? Aber wir haben drauf
8:13
hingewiesen. Er verwendet ein wichtiges
8:15
Wort, nämlich, dass die Eltern merken,
8:18
jetzt müssen sie mit ihrem Sohn mal
8:20
offen und ehrlich reden. Und damit gibt
8:23
es jetzt auch die Möglichkeit beim
8:24
offenen Schluss, das weiter zu denken
8:28
und auch oder auch zu schreiben und das
8:31
Problem auch gemeinsam einfach mal zu
8:33
diskutieren. Wir machen das immer so,
8:36
dass wir am Ende dann die ganze
8:38
Dokumentation hier auf dieser Seite
8:41
ablegen. Die packen wir zu den Infos.
8:43
Wir haben dann hier oben auch noch einen
8:46
Button den man dann einfach anklicken
8:48
kann nachher und dann ist man auf der
8:50
Seite sofort und kann das nachlesen. Wir
8:53
hoffen auf jeden Fall, dass es ein guter
8:55
Einstieg war in die Vorstellung, was
8:57
sind Kurzgeschichten in der Klasse 8 und
8:59
wie kann man mit ihnen umgehen? Wir
9:02
wünschen auf jeden Fall viel Erfolg.
#Primary & Secondary Schooling (K-12)
#Teen Interests
#Social Issues & Advocacy
