Kafka mit Happy End – Abi-Rede 2026 mit perfektem Abschluss dank Neufassung von "Vor dem Gesetz"
Jun 10, 2026
Kafka trostlos? Nicht unbedingt. Wir zeigen, wie die berühmte Parabel „Vor dem Gesetz" mit einem Happy End zur perfekten Abi-Rede 2026 wird – und was das mit Deutsch-Leistungskurs, Chemie und offenen Türen zu tun hat.
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Die Dokumentation ist hier zu finden. https://textaussage.de/kafkas-beitrag-zur-abi-rede-vor-dem-gesetz-mit-happy-end
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0:00 Einleitung – Kafka und die Abi-Rede
0:49 Die Ausgangssituation – ein Abiturient sucht den Abschluss
1:07 Die Schwester bringt die Lösung – Kafka mit Happy End
1:58 Der Schlussteil der Rede beginnt
2:09 Die Rede – Rückblick und Dank
2:36 Kafkas Original – „Vor dem Gesetz"
4:22 Die neue Variante – mit Happy End
5:34 Der Schluss der Rede – offene Türen für alle
7:17 Abschluss und Hinweise
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Ja, diesmal wollen wir all denen eine
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Freude machen, die jetzt das Abitur, die
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Entlassfeier bald vor sich haben. Da
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werden Reden gehalten und wir wollen
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zeigen, wie man dann vielleicht sogar
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etwas aus der Schulzeit nutzen kann für
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einen krönenden Abschluss. Und zwar geht
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es um eine Geschichte von Kafka vor dem
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Gesetz und da haben wir eine Lösung
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gefunden, die man der auch ausnahmsweise
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für Kafka mal ein Happy End verschaffen
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kann. Und wir sagen natürlich in diesem
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Fall wie im realen Leben auch, denn wir
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wünschen natürlich allen, die jetzt noch
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vielleicht über der Abiturrede brüten,
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dass sie nachher eine Fulminante halten
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und hinterher dann offene Türen vor sich
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sehen. Schauen wir mal an, wie das hier
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entstanden ist und wie es abläuft. Wie
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wir schon sagten, gibt es hier am Anfang
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ein Problem. Da sitzt also einer von
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denen die Abitur jetzt gerade gemacht
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haben und der soll die Rede halten bei
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der Abiturentlassfeier.
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Sie ist auch fast fertig, aber es fehlt
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der krönende Abschluss. Während er noch
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grübelt, kommt seine Schwester herein.
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Sie versteht eine Erzählung von Kafka
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nicht. Sie recherchieren dann ein wenig
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und plötzlich weiß die Schwester auf
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einen Link, da passt doch einfach alles.
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Es geht um die Geschichte und daraus ist
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eine Modernisierung geworden mit Happy
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Hands. Sie vergisst also einfach ihre
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eigentliche Hausaufgabe und wendet sich
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dem Problem ihres Bruders zu und der
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sagt sofort: "Happy End, das ist das,
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was ich brauche."
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Schon lesen Sie gemeinsam die Geschichte
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und bald ist der Schluss der Rede fertig
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und den präsentieren wir hier jetzt nur
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also nur den Schlusteil, der sich auf
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Kafka bezieht und Kafkas Original und
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die Modernisierung der Website bzw. ist
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nicht die Musik und der Webseite,
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sondern der Erzählung. Die befindet sich
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hier auf dieser Website, die wir nachher
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natürlich zu den Infos packen und oben
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auch einen Button noch einrichten.
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Schauen wir uns jetzt mal dann den
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Schlusteil der Rede an. Wie gesagt, der
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erste Teil ist gelaufen. Darauf
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[räuspern] geht der auch noch kurz ein,
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der Redner jetzt.
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Wenn es bei uns in der Schule um reden
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geht, hält man uns aus dem Leistungskurs
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Deutsch für Fachleute. Ob das stimmt,
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werden Sie gleich selbst beurteilen
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können, nämlich die Zuhörer. Das Übliche
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hatte ich schnell zusammen, den
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Rückblick auf 12 Jahre Schule, den Dank
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an die Lehrer, von denen manche wirklich
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gut waren und manche es zumindest gut
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gemeint haben. Den Ausblick dann
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natürlich auf das, was jetzt für uns
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kommt, das alles habe ich hier ja schon
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vorgetragen.
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Aber am Schluss wollte ich etwas
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Besonderes und ich wusste gestern noch
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nicht was. Dann kam meine Schwester. Sie
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ist noch nicht so weit wie wir heute.
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Sie steckt noch mittendrin in Kafka in
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seinem Roman, der Prozess in allem was
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einen nachts wach hält, wenn man
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eigentlich schlafen sollte. Und sie
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hatte eine Frage zu Kafkas Roman und am
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Ende stieß sie dann plötzlich beim
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Recherchieren auf eine Modernisierung
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der berühmten Parabel vor dem Gesetz.
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Ich habe die gelesen und ich dachte, das
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ist es aber nicht so, wie Kafka es
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wollte, denn grundsätzlich begann diese
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Geschichte wie eigentlich alle bei
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Kafka.
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Ein Mann steht vor dem Gesetz, also vor
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irgendetwas, das vor ihm verschlossen
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ist und dass er hinein will. Ein
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Türhüter lässt ihn dementsprechend auch
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nicht rein. Sagt einfach mal jetzt nicht
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und dann vielleicht später, vielleicht
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nie. Der Mann wartet, Jahre vergehen. Er
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kommt nicht rein und er stirbt wartend.
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Und in diesem Sterbeprozess, ne, muss er
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dann auch noch hören. Für dich alleine
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war diese Tür hier da. Darum ist auch
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keiner gekommen. Und das ist typisch
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Kafka. Er bringt es auf den ganz
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schwierigen Punkt, wo es weh tut. Zwar
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großartig, aber trostlos und irgendwie
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erschreckend vertraut. Denn jeder von
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uns kennt das ja, dass man irgendwo auch
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vor einer Tür steht, in die man nicht
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reingelassen wird. Aber dann kam die
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Idee eben, was wir da gefunden haben.
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Man kann ja diese Geschichte auch ins
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Positive wenden und dann haben wir
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etwas, was uns als Abiturienten hier
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auch eine Perspektive eröffnet.
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Kommen wir jetzt zu der neuen Variante.
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Da kommt ein junger Mann, aber mit
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Jeans, Rucksack und einem Zettel in der
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Hand. Er hört den Türhüter zu, höflich
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und aufmerksam und dann irgendwann zieht
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er eine Flasche aus dem Rucksack. Selbst
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angesetzt, sagt er, der Türhüter wird
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misstrauisch. Was ist das? Was steht auf
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dem Zettel? Er trinkt und liest gerade
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noch, bevor ihm die Buchstaben zu tanzen
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beginnen, Kafka vor dem Gesetz. Der
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junge Mann lächelt, klopft ihm kurz auf
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die Schulter und sagt: "Das ist der
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Vorteil, wenn man Deutsch als
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Leistungskurs hatte. Man kennt diese
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Geschichte nämlich schon und man kennt
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auch sie natürlich, diesen Türhüter, der
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ein am Ende dann etwas sagt, was man gar
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nicht hören möchte und wozu es auch
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Alternativen geben muss. Und wenn man
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dann eben noch Chemie als Leistungskurs
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dazu genommen hat, kann man auch noch
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einen Trunk herstellen, der einen wie
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Sie, diesen Türhüter kurzzeitig außer
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Gefecht setzt und während der dann nicht
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mehr ansprechbar ist, tritt er einfach
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durch die Tür in das hinein, was ihm
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vorschwebt und was er erreichen will.
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Kommen wir nun zu dem wunderbaren
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Schluss. Was uns angeht, sagt der
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Sprecher, unsere Wege trennen sich. Wir
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stehen nicht vor dem Gesetz, aber wir
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stehen vor vielen Gesetzmäßigkeiten,
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vor Türen, die erstmal zu sind, vor
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Türhütern, die jetzt nicht sagen, vor
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Situationen, die sich [schnauben] nicht
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immer erklären lassen und auch uns nicht
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immer gerecht vorkommen.
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Der Mann bei Kafka hat gewartet und
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gewartet und ist dabei alt geworden. Der
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junge Mann in dieser neuen Variante hat
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seine Schulbildung mitgenommen, nämlich
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die Geschichte aus dem Unterricht. Er
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wusste, wie das ausgeht, nicht nur als
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Wissen, sondern nicht nur als Zeugnis
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für das, was er gelernt hat, sondern als
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Werkzeug gewissermaßen als Idee, als
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Mut, es einfach auszuprobieren.
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Das wäre doch schön, wenn von all dem,
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was wir hier mitgenommen haben, nicht
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nur Fakten und Formeln übrig geblieben
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sind, sondern auch die eine oder andere
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gute Idee, die uns weiterhilft. Ein
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bisschen Kafka, ein bisschen Chemie und
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das Zutrauen, dass man Türen auch anders
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öffnen kann, als man denkt.
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Allen hier alles Gute, wirklich. Und im
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Hintergrund sehen wir dieses wunderbare
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Bild mit dem Sprecher in der Mitte, dann
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den hinausstürmenden jungen Leuten und
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einem Lehrer, einer Lehrkraft und einer
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Lehrerin rechts, die die Türen
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aufhalten, mit dem deutlichen Hinweis
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darauf, ja, die Schule hat eben auch
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Türen geöffnet und das ist natürlich
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eine wunderbare Botschaft, bevor es dann
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vielleicht ans Buffet geht oder man sich
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auf den festlichen Abend vorbereitet.
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Wir wünschen auf jeden Fall allen alles
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Gute und diese Geschichte hier kann man
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hier nachlesen. Wir packen die hinterher
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zu den Infos zum Video. Leute, wenn noch
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Korrekturen, Ergänzungen, Beantwortung
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von Fragen, aber nur für diejenigen, die
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vielleicht auch diese Veränderung, die
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Geschichte von Kafka im Unterricht
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einfach mal besprechen wollen, denn wir
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gehen natürlich davon aus, dass in allen
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Schulen des Landes jede Abiturenz ja
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selbst weiß, wie sie am besten eine
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solche Schlussfeier gestalten kann und
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auch die entsprechende Rede. Und hier
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oben bringen wir nachher auch noch einen
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Button unter. Wir wünschen wie gesagt
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allen viel Erfolg, nicht nur bei dem was
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jetzt direkt kommt, sondern auch dem,
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was danach kommt, wenn man ins wirkliche
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Leben hineintritt. M.
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