Neu: Borchert, "Das Brot" - Inhaltsangabe - Schritt für Schritt entsteht sie "live" am Text
Jan 1, 2026
Wir präsentieren hier eine neue aktualisierte Fassung eines Videos, das wir vor vielen Jahren mal gemacht haben.
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Das Besondere nun: Wir zeigen ausführlich am Beispiel der Kurzgeschichte "Das Brot" von Wolfgang Borchert, wie man den Text aufmerksam liest.
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Dabei kann man sich Stichwörter an den Rand schreiben. Ganz wichtig ist, dass man dabei Dinge erkennt, die zusammengehören.
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Wenn man die Geschichte verstanden hat, ist man auch in der Lage, einen Einleitungssatz zu schreiben, der den ganzen Inhalt kurz zusammenfasst.
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Anschließend beschreibt man die einzelnen Handlungsschritte in der Zeitform des Präsens, beschränkt auf die Fakten.
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Am Ende zeigt das Video an der fertigen Inhaltsangabe, worauf man achten muss.
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Die Dokumentation ist hier zu finden
https://textaussage.de/video-neu-wie-schreibt-man-eine-inhaltsangabe-zu-einer-kurzgeschichte-am-beispiel-von-das-brot
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00:01 – Einstieg: Warum wir das alte Video neu auflegen
00:16 – Thema: Wie erstellt man eine Inhaltsangabe?
00:33 – Neuer Standard: Einleitung mit Überblick
00:52 – Beispieltext: „Das Brot“ von Borchert
01:04 – Unterschied Kurz- und Langversion des Videos
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So, heute kommen wir endlich dazu, ein
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Video, was wir vor 7 Jahren mal gemacht
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haben und was sehr gut abgerufen worden
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ist, doch in einen neuen Zustand zu
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versetzen. Es geht um das Thema
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Inhaltsangabe
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und zwar bei einer Kurzgeschichte. Und
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letztlich sollte man beim ersten Lesen
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schauen, dass man gleich die wichtigsten
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Bausteine für die Inhaltsangabe findet.
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Und die Frage ist dann, wie macht man
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denn daraus eine Inhaltsangabe? Das
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zeigen wir bis zur fertigen Lösung. Äh
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für uns etwas neu, weil das vor 7 Jahren
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noch anders aussah, ist
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dass man am Anfang ja eine Einleitung
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reinsetzen soll, die nicht nur den
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Verfasser nennt und den Titel, sondern
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auch schon einen groben Überblick gibt
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über die Handlung. Wir machen das am
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Beispiel der Geschichte das Brot von
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Borchat. Dazu haben wir ein paar andere
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Videos gemacht, die wir hinten natürlich
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entsprechend auch in die Infos
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aufnehmen. Und dies ist hier eine
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ausführliche Version für all die, die
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das genau wissen wollen. Wir machen
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später eine Kurzversion, damit alle
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Leute das Knoowhow hier auch nutzen
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können, aber nicht mit allen
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Einzelheiten sich beschäftigen wollen.
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Dann legen wir mal los. Keine Sorge, das
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sieht hier nach viel aus, aber wir
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werden den Text auf gar keinen Fall hier
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vorlesen, sondern wir machen nur
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aufmerksam darauf, dass die Aufgabe z.B.
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lauten könnte, wenn wir das hier
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hinbekommen. Ja, das haben wir gleich so
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die Aufgabe hier. Verfasse zu der unten
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abgedruckten Kurzgeschichte eine
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Inhaltsangabe mit einem Basissatz. Das
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ist wie gesagt vor 7 Jahren noch nicht
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so gewesen und Vorstellung der
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wichtigsten Elemente und wir wollen
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zeigen, wie man so etwas am besten
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hinbekommt. Jetzt zunächst mal zu dem
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Bild hier rechts. Das Bild hat die KI
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für uns erzeugt. Sie hat es nicht so
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richtig hingekriegt, aber das macht
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nichts, denn je seltsamer so etwas
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aussieht, desto größer ist der
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Erinnerungseffekt. Es geht also hier
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darum, dass man folgendes macht. Wenn
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man die Aufgabe bekommt, dann sollte man
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im Kopf sich vorher überlegt haben,
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welche fünf Dinge will ich unbedingt
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beachten und nicht vergessen. Also z.B.
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den Basissatz hier mit Tatte und so
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weiter, dann auch die Erzählschritte
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z.B. dann am Anfang vielleicht eine
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Lücke lassen, das werden wir gleich
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erklären, nur Fakten bitte. und am Ende
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den Rahmen eben machen, die Lücke also
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füllen. Und wenn man das nämlich hier
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auf diesen Aufgabenzettel schreibt, dann
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hat man das im Kopf hat, kann hinterher
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ab ähm zeichnen da, ob man das
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entsprechend abhaken, ob man das auch
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geschafft hat. Äh und keine Lehrkraft
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kann hinterher sagen, man habe da einen
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Mogelzettel dabei, denn der war im Kopf
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und ist zu Beginn der Stunde übertragen
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worden. Das ist eine fantastische
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Möglichkeit. Und hier unten haben wir
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dann eben auf die Dinge hingewiesen, äh
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die man eben wissen sollte und die wir
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auch zeigen werden. Das ist der
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Basissatz mit den Elementen dann, dass
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man am Anfang vielleicht eine Lücke
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lässt, wenn man noch nicht genau
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verstanden hat, worauf läuft das raus,
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aber man will schon mit dem Schreiben
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beginnen, dann sollte man sich einen
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Mahnzettel hinlegen, dass man nicht
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vergisst hinterher die Lücke auch zu
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füllen und dann die Erzählschritte. Ganz
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wichtig ist nur Fakten präsentieren, ne?
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nicht äh Interpretation äh damit tut sie
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das und das und so weiter. Das sollte
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man rauslassen. Wir bringen ja ein
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Beispiel, an dem man das sehen kann und
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die Zeitform des Präsens, also die
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Gegenwartsform nur verwenden und eben
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nicht vergessen, den Rahmen am Ende zu
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schließen, den man vorher offenelassen
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hat. Dies soweit als Einleitung.
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So, jetzt kommt die erste Hälfte der
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Geschichte. Das ist relativ viel, darum
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wollen wir das hier ganz kurz machen.
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Fangen wir mal an hier. mit dem Anfang,
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dem man sich schnell, das dieser
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Basissatz in der Kurzgeschichte das Brot
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von Borchert geht es um eine Frau, die
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in Notzeiten nachts ihren Mann erwischt,
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wie er sich heimlich ein Stück Brot
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nimmt. Äh wichtig ist, dass man entweder
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vorher schon Buchert Geschichten
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behandelt hat und dann weiß, dass er
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Geschichten geschrieben hat kurz nach
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dem zweiten Weltbrich. Notzeit. Leute
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hatten zu wenig zu essen, kein Dach über
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dem Kopf unter Umständen oder das muss
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eben klar gemacht werden durch die
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Lehrkraft. Das ein wichtiger Hinweis an
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die Lehrkräfte das Denken. Wie kommen
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wir drauf, indem wir einfach hier links
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die Sachen uns notiert haben. Sie wacht
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plötzlich auf. In der Küche ist
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anscheinend ein Stuhl umgestoßen worden.
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Also lernen, das Bett neben ihr ist
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leer, sein Atem fehlt. Und dann treffen
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sie sich in der Küche und zwar um diese
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Zeit mitten in der Nacht und da steht
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ein Brotteller,
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hat sich Brot abgeschnitten, heute
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überhaupt kein Problem. Darum muss man
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wissen, dass das damals so war, dass die
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Leute genau festgelegt haben, wie viel
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Brot bekommt jeder. Das Messer liegt
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noch da und Brotkrümel und sie macht
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auch immer alles sauber.
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Und ähm interessant ist dann, dass sie
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von dem Teller wegschaut. Das das erste
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Signal, dass diese Frau jetzt nicht
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losbricht und sagt, wie konntest du und
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du betrügst mich und so weiter. Nein,
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überhaupt nicht. Und dann sieht man im
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folgenden, wir haben dann hier die
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einzelnen der Zählschritte auch
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aufgelistet, aber wir machen das am Text
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jetzt mal deutlich. Jetzt geht das immer
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so los, dass er aus sich aus rausredet
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da. Ich dachte, hier wäre was.
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Interessant übrigens, das ist aber ein
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Nebenaspekt, der nicht unbedingt in die
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Inhaltsangabe hinein muss, dass sie
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gegenseitig feststellen da im Hemd
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nachts und so weiter ungeschminkt und
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so, dass sie schon ziemlich alt
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aussehen.
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Äh zunächst hier sie hat da so Gedanken
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und dann er auch und so. Äh wir werden
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nachher sehen, dass das aber nicht
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negativ endet nach dem Motto, ne, so
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einen alten Partner möchte ich nicht
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mehr haben, ich suche mir einen neuen
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oder so etwas. Man merkt auch hier, dass
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die Frau wegschaut vom Teller und dass
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sie fürsorglich sagt, du hättest dir
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Schuhe anziehen sollen, du erkältest
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dich noch.
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Das heißt, auf der einen Seite Fürsorge,
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auf der anderen Seite aber auch sie sah
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ihn nicht an, weil sie nicht ertragen
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konnte, dass er log, dass er log,
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nachdem sie 39 Jahre verheiratet waren.
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Die Frau merkt also eindeutig, das ist
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nicht hier so eine Situation, wo nur
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runtergegangen ist, um zu gucken, ob
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alles in Ordnung ist. Nein, er hat sich
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was von dem Brot genommen und das geht
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dann im selben Stil so weiter. Äh, wir
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haben immer WH für Wiederholung da an
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den Rand geschrieben. Das muss man jetzt
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nicht im einzelnen ausführen. Die Frau
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lässt sich aber darauf ein und der Mann
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ist so schwach, dass er nur noch
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unsicher ein Echo von sich geben kann.
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Und jetzt heißt es hier ganz wichtig,
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sie kam ihm zur Hilfe. Sie ist
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fürsorglich, sie guckt von dem Teller
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weg und sie kommt ihm zu Hilfe. Und das
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ist wichtig, dass man in einer solchen
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Geschichte auf solche Signale achtet und
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die entsprechend auch bündelt, weil man
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dann die Inhaltsangabe auch stärker
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zusammenfassen äh kann. Und ähm jetzt
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kommen wir noch zu einem wichtigen
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Punkt. Den lassen wir aber erstmal weg
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hier, denn das ist nämlich genau hier
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die Lückenstelle. Wir streichen das mal
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hier. Die Geschichte macht etwas
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deutlich. Das weiß man jetzt noch gar
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nicht. Das werden wir später
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einbeziehen. Wir haben es hier n schon
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mal probeweise formuliert, weil wir die
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Geschichte natürlich kennen. So viiel
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zum Thema äh zum ersten Teil des Textes.
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Ja, wir machen das bei der zweiten
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Hälfte jetzt genauso wie bei der ersten.
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Das hat ja anscheinend gut funktioniert.
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Das beginnt damit, dass sie zum
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Lichtschalter geht. Ich muss das Licht
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ausmachen, sonst muss ich nach dem
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Teller sehen. Ich darf doch nicht nach
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dem Teller sehen. Wenn man die
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Geschichte bis dahin verstanden hat,
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begreift man darum grün hier, dass die
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Frau also sich immer noch bemüht, ihren
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Mann zu schützen, nicht in Verlegenheit
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zu bringen. Komm man, komm, lass uns
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wieder ins Bett gehen und dann ist gut.
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Jetzt kommen dann diese WHs hier links,
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diese Wiederholungen. Äh man merkt
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immer, dass äh er dann wieder sich
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rausredet und sie ist bereit
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zuzustimmen.
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Am Ende ist das dann äh so, dass er so
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tun will, als ob er schon im Schlaf ist
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oder fast im Schlaf. Sie merkt, wie
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unecht seine Stimme klingt, wenn er
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lügt. Ja, sie biet ihm mal an. Ich
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krieche unter die Decke. Gute Nacht. Das
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heißt, die ich beschließe die ganze
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Sache für uns hier auch ab. Du kannst
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dich dann beruhigen, entspannen und dann
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wird's noch härter, denn sie stellt dann
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fest, dass der Mann auch noch leise und
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vorsichtig kaut. Anscheinend hat er sich
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noch was zu essen mitgenommen an Brot,
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denn er hat ja vorher gesprochen und
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dann kann man ja nicht gleichzeitig
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kauen und sprechen. Und sie wieder ganz
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positiv atmet tief und gleichmäßig,
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damit er nicht merken sollte, dass sie
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noch wach war. Und jetzt kommt etwas
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sehr schönes, was auf das Happy Hand am
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Ende dann zuläuft. Aber sein Kauen war
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so regelmäßig, dass sie davon langsam
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wirklich einschlief.
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Jetzt kommt hier also eine große ein
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großer zeitlicher Sprung. Nächster Tag
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am nächsten Abend schob sie ihm vier
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Scheiben Brot hin. Eine mehr als bisher,
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sonst hat er nur drei essen können. Du
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kannst ruhig vier essen. Ich kann dieses
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Brot nicht so recht vertragen.
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Das ist wahrscheinlich auch ein bisschen
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gelogen. Ja. Äh, aber es ist natürlich
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eine Lüge für ihn, um ihn das zu
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erleichtern, denn der hat also große
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Probleme. Das merkt man hier. Sie sah,
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wie er sich tief über den Teller
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beuchte. Auf gut Deutsch, der schämt
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sich. Er sah nicht auf. Da geht das noch
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weiter. Und jetzt kommt was ganz
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entscheidendes für die Beziehung, die ja
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die ganze Zeit schon so ist, dass er
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sich falsch verhalten hat, sich versucht
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rauszureden, rumlügt und sie kommt ihm
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entgegen, sie hilft ihm, sie übersieht
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und in diesem Augenblick tut er ihr
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sogar leid und sie wiederholt das Ganze
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noch mal. Und am Ende etwas ganz
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Wichtiges, nachher für die
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Interpretation, nicht so sehr für die
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Inhaltsangabe.
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Nach einer Weile, vorher heißt es
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nämlich hier oben und sie ging von der
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Lampe weg. Du kannst ruhig vier essen.
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Das heißt, kann man so verstehen, sie
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will ihn in Ruhe lassen. Ja, er ist ja
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sowieso in der Peinlichkeit drin. Da
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muss sie nicht noch dabehen und ihn
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beobachten. Sie geht also von der Lampe
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weg und am Ende setzt sie sich wieder
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unter die Lampe an den Tisch. Und das
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kann man in der Interpretation dann so
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verstehen, dass sie versucht ihn zu
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verstehen, ihm nicht böse ist und sogar
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bereit ist, ne, durch ein Opfer an Brot
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äh ihm da auch ein bisschen zu helfen
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mit seinen Hungerproblemen da
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gewissermaßen fertig zu werden. Kommen
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wir jetzt zur
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fertigen Inhaltsangabe muss es natürlich
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hier heißen. Inhaltsangabe.
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Hier links haben wir noch mal unsere
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Notizen hier klein reinkopiert. Die
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haben uns auch geholfen natürlich dann
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diese Inhaltsangabe zu schreiben. Gehen
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wir sie mal durch.
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Was wir schon hatten in der
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Kurzgeschichte das Brot von Wolfgang
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Borchd also Kurzgeschichte Titel Borchd
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wohl kurz nach dem zweiten Wildkrieg
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entstanden ist. Das wird einem gesagt
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oder man weiß das aus dem Unterricht.
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geht es um eine Frau. Das ist also hier
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der berühmte Relativsatz, die in
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Notzeiten nachts ihren Mann erwischt,
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wie er sich heimlich ein Stück Brot
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nimmt. Und jetzt kommt etwas, was völlig
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neu ist. Jetzt haben wir die Geschichte
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verstanden und jetzt können wir sagen,
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die Geschichte macht dann den
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schwierigen Umgang der beiden Eheleute
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mit der Situation deutlich und zeigt am
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Ende die Großzügigkeit der Frau, die
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ihrem Mann ein Stück Brot mehr gibt als
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bisher. Das kann man also hier erst am
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Ende dann formulieren. Wir machen das
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darum hier mal blau.
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Das ist der schwierigste Teil natürlich
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hier, denn dazu muss man die Geschichte
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verstanden haben. Aber das ist ein
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bisschen Interpretation natürlich schon
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macht deutlich. Wir empfinden das so,
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aber das ist noch ganz eng an den Text
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gebunden und andere Dinge äh Beurteilung
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der Frau z.B. das ist dann eine richtige
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Interpretation.
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Machen wir hier weiter jetzt. äh setzen
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wir ein, nachdem wir ja erstmal diese
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Summary, diese Zusammenfassung hier
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vorne präsentiert haben, dann kann man
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einfach sagen, die Geschichte beginnt
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damit, dass eine Frau in der Nacht
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entdeckt, dass ihr Mann neben nicht
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neben ihr schläft. Sie hat da was gehört
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und sie entdeckt ihn dann in der Küche,
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wo er sich gerade von dem gemeinsamen
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Brot zusätzlich etwas abgeschnitten hat.
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der Man versucht davon abzulenken, indem
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er andere Gründe angibt für seinen
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Aufenthalt in der Küche. Das ist also
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komplett zusammengefasst, die ganze
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Windgeschichte und so weiter, denn nur
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darum geht es. Die Frau geht darauf ein,
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ganz wichtig, obwohl sie gemerkt hat,
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dass er lügt. Sie geht sogar so weit,
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das Brot und die Krümel vom Tisch ohne
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Kommentar, ohne Vorwürf oder so etwas
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wegzuschaffen.
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Später wieder gemeinsam im Bett kaut der
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Mann heimlich weiter. Seine Frau
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versucht das zu überhören und schläft
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dabei sogar ein. Diese zwei Zeilen
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könnte man natürlich auch weglassen.
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Am Abend des nächsten Tages gibt sie,
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die Frau, ihr Mann, eine Schnitte Brot
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mehr mit der Begründung, sie vertrage
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das Brot nicht so gut. Das ist indirekte
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äh Rede, direkte Rede und so weiter
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sollte man nicht einbauen in eine
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Inhaltsangabe und auch keine Zitate. Es
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wird deutlich, dass der Mann sich
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schämt. Das ist so an der Grenze, äh
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denn man kann den Inhalt nicht gut
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zusammenfassen, wenn man nicht deutlich
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macht, äh wie es dem so geht und warum
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er sich so verhält. Also, das ist so ein
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bisschen an der Grenze, aber das kann
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man noch machen. Die Frau lässt ihn kurz
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in Ruhe und setzt sich am Ende der
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Geschichte wieder zu ihm in den Schein
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der Tischlampe. Das ist reine
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Beschreibung, da wird jetzt nicht
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interpretiert und damit zeigt sie ein
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Happy End oder so etwas. Das sollte man
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hier rauslassen.
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Kommen wir nun zu dem, was man sich
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merken könnte oder auch sollte.
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Geschichte lesen und sich am Rand
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Stichwörter notieren. dann diesen Tatte
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Einleitungssatz schreiben, wie wir ihn
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ja dann am Ende hier formuliert haben,
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mit dem Textsorte, Titel, Thema, dann
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der Autor und am Ende dann noch die
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Entstehungszeit
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und eventuell offen lassen, ja, diesen
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Teil, den man am Anfang noch nicht
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voll verstanden hat, aber einen
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Erinnerungszettel hinlegen, nicht die
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Arbeit abgeben, ohne das am Ende dann
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noch auszufüllen. dann die
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Erzählschritte nacheinander
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zusammenfassen, möglichst verbinden und
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nur Fakten und die Zeitform Präsens,
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also die Gegenwartsform verwenden. Keine
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Zitate oder wörtliche Rede.
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Das sind also die entscheidenden Dinge,
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äh was das Thema angeht. könnte man das
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eben hier als Frage formulieren. Das
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packen wir dann auf die Webseite. Hier
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übrigens die Dokumentation, das muss man
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sich nicht abschreiben. Diesen
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Riesenlink hier, den packen wir zu den
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Infos zum Video und wir werden hier oben
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eben auch noch dieses Zeichen da
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einbauen und das wird ja dann immer im
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sogenannten Abspannen auf YouTube so
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gemacht, dass man das da oben dann
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direkt anklicken kann und dann ist man
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auch so. Und da gehen wir dann auch auf
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das Thema ein, wie formuliert man ein
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Thema. Das sollte man als Fragestellung
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ähm formulieren. Man könnte etwa sagen,
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das Thema dieser Geschichte ist die
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Frage, wie geht eine Frau nach dem
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Zweiten Weltkri?
16:05
Ihren Mann dabei erwischt, wie er sie
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gewissermaßen betrügt, also etwas von
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ihrem Brot wegnimmt. Das wäre das Thema.
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Und die Aussage ist dann die Antwort
16:14
darauf, nämlich sie ist sehr
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rücksichtsvoll. äh sie verzeiht ihm
16:19
gewissermaßen auch, weil sie ihn
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versteht und sie sorgt dafür, dass das
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nicht wieder passieren muss. Wir freuen
16:26
uns natürlich auch über Anmerkung in den
16:29
Kommentaren, denn auf der Seite kommen
16:31
dann auch Korrekturen, Ergänzungen hin,
16:34
wenn wir auf etwas aufmerksam gemacht
16:36
worden sind. Wir hoffen, dass das
16:37
geholfen hat und wünschen auf jeden Fall
16:39
viel Erfolg. M.
#Distance Learning
#Teaching & Classroom Resources
