Sachtext - schriftliche Arbeit: Mit Igel-Schaubild gerüstet für alle 10 Schritte - mit Beispieltext
Jun 12, 2026
Sachtextanalyse mit Stellungnahme — und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? In diesem Video zeige ich dir Schritt für Schritt, wie das geht: vom ersten Lesen bis zum fertigen Fazit. Mit dem Igel-Schaubild hast du alle 10 Schritte auf einen Blick — und an einem echten Beispieltext siehst du sofort, wie die Theorie in der Praxis aussieht.
✔ Was ist überhaupt ein Sachtext?
✔ Wie erkenne ich Textsorte und Argumentationsstruktur?
✔ Wie schreibe ich eine überzeugende Stellungnahme?
Ideal zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten/Klausuren in Deutsch — egal ob Klasse 9, 10 oder Oberstufe.
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0:00 Einführung und Igel-Schaubild
1:10 Die 10 Schritte im Überblick
2:10 Schritt 1 – Textsorte bestimmen
3:59 Schritt 2 – Typen von Sachtexten
5:55 Schritt 3 – Erschließung (W-Fragen)
6:53 Schritt 4 – Einleitung schreiben
7:30 Schritt 5 – Inhaltsangabe
8:30 Schritt 6 – Aufbau und Argumentation analysieren
10:40 Schritt 7 – Sprache und Wortwahl untersuchen
11:41 Schritt 8 – Absicht des Textes beurteilen
12:48 Schritt 9 – Eigene Stellungnahme entwickeln
15:10 Schritt 10 – Schluss formulieren
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Stellen wir uns vor, da liegt eine
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Klassenarbeit an. Und zwar geht es um
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das Thema Sachtexte.
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Man soll eine Analyse schreiben eines
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solchen Textes. Man soll auch Stellung
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nehmen. Und wir werden jetzt hier
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einfach mal ein Beispiel durchspielen
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und zwar mit Aufgabe und Lösung. Und es
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geht um etwas sehr Interessantes hier,
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auf das wir gleich noch genauer eingehen
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werden. Außerdem werden wir zeigen, was
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der Igel denn für uns eigentlich mit
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einer guten Vorbereitung auf eine
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Klassenarbeit zu tun hat. Dann müssen
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wir jetzt wohl erstmal klären, was es
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mit diesem Igel auf sich hat hier. Der
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Igel ist ja ein Tier, der bei Gefahr
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sich einrollt und dann abwehrbereit ist.
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Nun wollen wir natürlich bei einer
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Klassenarbeit nicht den Lehrer verletzen
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oder sonst wie Gewalt auslösen, sondern
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wir haben uns überlegt, wir machen aus
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den Stacheln einfach hier so etwas wie
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Lichtstrahlen. Das heißt, es kommt von
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außen die Aufgabe rein und man kann
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entsprechend zurückstrahlen und dabei
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entsteht eben dann auch eine gute
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Lösung. Und damit wir das hier gemeinsam
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hinbekommen, haben wir einfach hier
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dieses Schaubild äh erstellt. Keine
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Sorge, das werden wir jetzt hier nicht
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komplett vorstellen. Das sind insgesamt
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zehn einzelne Dinge, die man wissen und
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können sollte und wir haben hier eine
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Geschichte, bei der wir zeigen, wie man
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die einzelnen Dinge dann erledigen kann.
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Und dabei geht es eben um dieses Bild
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hier und darauf gehen wir jetzt genauer
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ein. Noch eine kleine Ergänzung. Wir
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werden ja jetzt ja viele verschiedene
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Dinge vorstellen, immerhin zehn Stück
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insgesamt und einige wollen sich das
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vielleicht komplett anschauen, andere
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aber wollen auch nur zu einem bestimmten
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Punkt springen. Z.B. wie soll man denn
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eine Stellungnahme z.B. aufbauen und das
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machen wir über diese Kapitelstruktur,
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die es ja bei YouTube gibt. Unten hat
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man dann die Möglichkeit Kapitel
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anzusteuern und auf der Website werden
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wir auch genau sagen, wie man dann
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direkt zu einer Stelle springen kann,
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sodass jeder sich das genau aufsuchen
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kann, was ihn am meisten interessiert.
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Dann schauen wir uns mal den ersten
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Punkt hier an. Was ist ein Sachtext
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hier? Hier unten haben wir einige Dinge
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aufgeschrieben.
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Ein Sachtexte ist, das ist in diesem
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Fall ein Kommentar. Man sieht also, es
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geht um einen bestimmten Sachverhalt. Es
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geht nämlich darum, dass in China
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aktuell Millionen junge Menschen
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gegeneinander antreten, gegeneinander
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nicht, aber sie versuchen maximale
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Punktzahl zu erreichen, weil das nämlich
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darüber entscheidet, ob man an einer
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bestimmten Universität ankommt oder auch
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nicht. Und man sieht auch, der Verfasser
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hat hier durchaus eine Meinung. Man soll
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das nicht blind nachahmen, die Zeugnisse
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sollen nicht abgeschafft werden, aber er
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möchte, dass dieser motivierende Impuls,
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ja, den dritten Platz erreicht zu haben,
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den zweiten Platz, wie man es aus dem
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Sport kennt, das könnte doch auf die
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Schule auch übertragen werden. Und der
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verweist dann auch darauf, dass es in
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der Schule ja auch Wettbewerbe gibt. Es
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soll keinen Zwang entstehen, aber man
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soll das zumindest diskutieren. Wir
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halten also fest, dies ist ein
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Kommentar. Wir werden gleich sehen, dass
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es noch andere Möglichkeiten von
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Sachtexten gibt. Auf jeden Fall ist das
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kein neutraler Bericht, sondern ein
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Text, bei dem der Autor eine klare
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Meinung hat und die will er dem Leser
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vermitteln. Und das merkt man schon am
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Titel, das sportliche Prinzip, das
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klingt positiv, fast einladend. Der
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Autor ist also nicht normal, nicht
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normal schon, aber nicht neutral. Und
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man sieht daran, dass Sachtexte nicht
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nur sachlich sein müssen. Der ist
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relativ sachlich hier, aber genauso wäre
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es ein Sachtext, wenn jemand ganz empört
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z.B. seine Gegenmeinung deutlich macht.
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So viiel zum ersten Schritt. Was ist das
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für ein Text? Es ist ein Sachtext, weil
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sich auf einen Sachverhalt bezieht. In
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diesem Falle ist es ein Kommentar. Und
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das leitet dann auch über der Frage,
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welche Typen von Sachtexten gibt es
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denn? Schauen wir uns jetzt dann mal an,
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welche Typen von Sachtexten es gibt. Auf
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der einen Seite informierend, haben wir
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eben schon gesagt, ne, wie die
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Verhältnisse in China sind. Dann kann es
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argumentierend sein. Das hatten wir ja
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auch, dass er eine Meinung vertritt. Das
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soll man zumindest mal prüfen. Andere
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soll nicht abgeschaltet abgeschafft
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werden. Dann natürlich auch eine
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Schilderung. Man stelle sich das vor
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hier, ne? Da wäre ein Reporter äh des
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Fernsehens und der würde jetzt mal
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entwegen, hier oh, hoffentlich fällt er
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nicht runter. Und dann hat man so
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Reportageelemente, wo das ganz
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anschaulich dargestellt wird, was da
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geschieht. Und es kann auch anleitend
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sein. Z.B. wird so etwas nur eingeführt
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an den Schulen, wenn ganz klare
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Sicherheitsbestimmungen
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äh eingerichtet werden jetzt bei diesem
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bei dieser Art von sportlichem
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Wettkampf, was man dann auch übertragen
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kann, welche Voraussetzungen dürfen
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sein, wenn es um einen solchen
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Wettbewerb geht und ganz am Ende gibt es
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dann natürlich auch sogenannte, das
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haben wir jetzt schon durchgestrichen,
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diskontinuierliche
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ähm Elemente. Das wäre z.B. dieses
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Schaubild. Auch dieses Schaubild hier
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ist ein Sachtext, aber eben nicht als
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fortlaufender Text, sondern
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Tabellenstruktur oder eben auch eine
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Tabelle, wo man am Ende sieht, wer ist
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denn hier als erster oben angekommen und
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wie sind die letzten Plätze, die noch
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entsprechend in China dann weiterkommen.
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Auch das gehört alles zu Sachtexten. Und
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in diesem Fall war das ebeno
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hauptsächlich argumentierend,
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informierend und damit wird dann auch
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die These gestützt mit entsprechenden
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Argumenten halten wir das also noch mal
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fest. Es gibt also informierende,
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argumentierende, schildernde, anleitende
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und eben auch diese besonderen Texte,
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die eigentlich keine normalen Texte mehr
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sind. Ja, dann kommen wir jetzt zur
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Vorbereitung bei einer Klassenarbeit.
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Das ist dann die Erschließung. Das
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schließt man sich auf. Man weiß dann
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worum es geht. Das kann man sich
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durchlesen, natürlich mehrmals lesen.
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Das kennt man von anderen Texten auch
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Sinnabschnitte bilden, dann die Wfragen
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beantworten. Hier unten sieht man, was
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dabei rauskommen äh kann, ne? Da ist der
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Autor. Ja, dann was macht er? Er schlägt
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Ranglisten vor. Wann und wo. Der Text
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erschien 2026 auf einer Bildungswebsite
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für wen? vermutlich Lehrkräfte, Eltern,
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ältere Schüler, die sich für Schule und
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Bildung interessieren. Warum? Der Autor
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will eine Diskussion anstoßen. Er
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möchte, dass man das Thema ernst nimmt,
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ohne gleich das chinesische Extremodell
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zu kopieren. Und das wären ebeno Dinge,
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die man sich vorher überlegt, bevor man
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dann mit der eigentlichen Analyse
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beginnt. Wir kommen dann zu Punkt 4. Das
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ist die Einleitung. Auch das kennt man
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von anderen Textbeschreibungen.
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Da gibt es die Tatteformel.
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Äh und dann äh sagt man ja als erstes
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eben die Textsorte ein Kommentar.
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Natürlich das M so Kommentar. Dann kommt
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äh der ähm Titel des Ganzen. Der Autor
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wird genannt Wann und Wo ist es ähm
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erschienen? Der Text richtet sich an
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alle, die sich für das Thema Schule und
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Leistung interessieren, Lehrkräfte,
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Eltern, aber auch Schülerinnen und
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Schüler. Und man deutet an, nachdem man
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das einmal gelesen hat, der Autor möchte
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offensichtlich eine Diskussion anstoßen.
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Das ist das Thema, das ist aber auch die
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Absicht und die wird teilweise in diese
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Tatteformel auch mit aufgenommen. Dann
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kommen wir jetzt mal zu dem Punkt 5. Das
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ist der Hauptteil, eine
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Inhaltsbeschreibung,
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ja, keine Zitate. Äh im Konjunktiv, ne?
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Er spricht davon, man könne doch
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eventuell. Dann ist die Frage, wie ist
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die Argumentation? ist sie eher linear,
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also läuft die von einem Punkt zum
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nächsten oder dialektisch, ne? Das
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heißt, pro und Kontra werden einander
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gegenüber gestellt. Welche Argumenttypen
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gibt es, ne? Werden Fakten herangezogen?
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Verweist man auf Autoritäten äh oder
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Normativ, ne? Sowas darf in Deutschland
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nicht sein aus bestimmten Gründen, dass
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nicht kein Schüler verletzt wird
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meinwegen, indem er sich auf dem letzten
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Platz wiederfindet. Über Zensuren wird
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ja normalerweise auch nicht in aller
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Öffentlichkeit gesprochen. Dann die
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Zusammenfassung, was ist die Aussage des
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Textes? Äh oder auch die Absichte, aber
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Absicht ist immer das, was im Text drin
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steckt. Und welche Wortwahl wird
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verwendet, wie ist der Satzbau? Gibt es
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spezielle Mittel? Das kennt man aus
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anderen Texten auch. Und hier haben wir
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das entsprechend mal zusammengefasst.
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Das müssen wir jetzt im Einzelnen hier
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nicht alles ähm äh durchspielen, ne?
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Freistand beginnt auf eine bestimmte Art
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und Weise. Dann der entscheidende Punkt,
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eine Punktzahl entscheidet über die
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Zukunft, ne? Das will der Auto nicht
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empfehlen, dieses Modell. Er nennt es
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selbst extrem, aber er fragt zumindest,
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ne, warum können wir den Gedanken nicht
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in irgendeiner Form aufnehmen zur
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Motivation? Und er verweist dann auf den
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Sport, wo Tabellen ganz
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selbstverständlich sind und er nennt als
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besonderes Beispiel die USA, wo dann der
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Jahrgangsbeste sogar einen besonderen
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Titel hier bekommt. Dann hat man eine
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ungefähre Vorstellung, wie man den
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Inhalt zusammengefasst beschreiben kann.
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Ja, wir kommen dann zur Nummer
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6.
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Wie argumentiert der Autor? Da wer den
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Text gelesen hat, sieht, dass er mit
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Gegensatztechnik arbeitet, zunächst ein
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extremes Beispiel vor China und damit
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schafft er Raum für einen eigen
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gemäßigten Vorschlag. Er nutzt vor allen
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Dingen zwei Arten von Argumenten. Einmal
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Vergleichsargumente. Im Sport wird das
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doch auch gemacht. Äh, aber natürlich
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dort gibt es klare objektive Regeln. In
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der Schule hängt eine Note oft auch
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davon ab, wie ein Lehrer bewertet. Und
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dieser Unterschied wird im Text dann
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nicht thematisiert und darauf kann man
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natürlich auch kritisch verweisen. Dann
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das Erfahrungsargument: Das Gefühl auf
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dem Treppchen zu stehen stärkt das
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Selbstbewusstsein bei denen, die oben
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sind. Das klingt plausibel, ist aber
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natürlich eine Behauptung ohne Beleg und
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insgesamt ist die Argumentation linear
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aufgebaut. Es beginnt mit China, dann
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der Sport, dann die USA, dann
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Deutschland und dann schließlich ein
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Fazit. Jeder Schritt führt zum nächsten
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und das macht den Text insgesamt gut
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lesbar. So, wir kommen dann zur Nummer
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7, Stellungnahme. Da gibt's verschiedene
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Möglichkeiten, ne? einmal Sanduhrprinzip
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erst alle Proargumente, die dafür
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sprechen, dann Kontraargumente oder
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umgekehrt, je nachdem oder das Pingpong
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Prinzip, wo man fortlaufend wechselt
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entsprechend den Aspekten, das hat
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natürlich den großen Vorteil, weil
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natürlich ein Proargument auch etwas
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eingeschränkt sein kann. Das muss aber
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jeder für sich selbst entscheiden oder
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wird mit der Lehrkraft abgesprochen und
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eine kritische Prüfung der Argumentation
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und das kann z.B. bedeutende dieser
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Freistand, der Autor schreibt klar und
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verständlich, keine schwierigen
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Fachbegriffe, keine langen
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Schachtelsätze. Er erreicht damit eine
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breite Leserschaft. Auffällig ist die
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Wortwahl, so nennt er den z.B. den
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diesen chinesischen Wettbewerb
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kompromisslos, extrem, das klingt
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abschreckend und macht den eigenen
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Kompromissvorschlag natürlich
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automatisch sympathischer. Das ist der
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Trick dabei, eine bewusste Strategie.
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Auch das Wort Treppchen ist interessant.
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Es klingt spielerisch und positiv, nicht
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nach Druck. Der Auto versucht also so
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mögliche Bedenken schon sprachlich zu
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entkräften. Dann kommen wir jetzt mal
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zur Nummer 8. Da nimmt man Stellung zu
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der Absicht des Textes. Wichtig ist
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immer, dass die Absicht des Textes nicht
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völlig identisch sein muss mit der
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Absicht des Autors. Aber meistens ist
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das so und da kann man gegebenfalls
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drauf verwalten. Man denkt daran vor
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Gericht. Eine Zeugenaufsage
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ähm ist natürlich ähm ein Sachtext, aber
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sie kann die Absicht haben, bestimmte
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Dinge zu verschleiern, um den
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Beschuldigten zu entlasten z.B. oder zu
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belasten, wie auch immer. Und das könnte
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dann so aussehen. Wichtig hier noch
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keine eigene Meinung, nur
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zusammenfassen, was der Text macht.
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Freistein gelingt es ein heikles Thema
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Leistungsvergleich in der Schule so zu
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verpacken, dass es nicht bedrohlich
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wirkt.
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Er distanziert sich klar vom
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chinesischen Modell, nutzt den Sport als
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sympathischen Vergleich und betont, dass
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es um Freiwilligkeit geht. Sein Ziel
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scheint zu sein, Leser dazu zu bringen,
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offen über das Thema nachzudenken, ohne
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sofort abzulehnen. Dies also zu Schritt
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8. Dann kommen wir jetzt zu Nummer 9. Da
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sucht man Absprungpunkte
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für die eigene Sicht. An welcher Stelle
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will man ansetzen? Vor allen Dingen,
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wenn es um Kritik geht oder auch
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weiterführende Überlegungen. Wenn man
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nicht viel Ahnung hat von den Details,
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kann man natürlich auch diesen
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Leistungsaspekt auf andere Bereiche
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übertragen, wo man eben sieht, wie
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problematisch es sein kann, äh wenn in
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aller Öffentlichkeit gesagt wird, wer
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besser und wer nicht so gut ist. Äh,
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also positiv kann man sich äußern,
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negativ differenzierend. Man zerlegt
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Dinge, z.B. indem man sagt, in
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bestimmten Altersstufen ist das möglich,
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in bestimmten Bereichen kann man es
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machen, anderen nicht. Oder man
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erweitert es auch um eigene
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Überlegungen. Und in diesem Falle äh
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könnte das dann so sein, dass man sagt,
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Freisteins Grundidee hat etwas
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Überzeugendes. Wer im früh schon lernt
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mit Wettbewerb umzugehen, ist später im
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Berufsleben auch entsprechend besser
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vorbereitet. Es gibt ja auch
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Vorleseewettbewerbe,
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wo man auch akzeptieren muss, dass drei
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Leute am Ende einen Preis bekommen und
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die anderen nur dabei gewesen sind.
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Allerdings hinkt der Vergleich mit dem
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Sport an einem entscheidenden Punkt. Im
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Sport ist klar, wer schneller, stärker
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oder treffsicher ist und das betrifft
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deswegen noch nicht die gesamte
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Persönlichkeit. In der Schule bewertet
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ein Mensch den anderen und das ist nie
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vollständig objektiv. Und eine
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Rangliste, die auf solchen Noten
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basiert, ist also keine faire Tabelle
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wie in der Fußballbundesliga oder bei
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der Leichtathletik z.B. dazu kommt, was
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motiviert den einen, entmutigt den
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anderen möglicherweise, das hab wir
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nicht vergessen bei dem
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Motivationsaspekt. Wer dauerhaft auf den
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hinteren Plätzen steht, zieht daraus
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selten den Schluss, ich muss mehr
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lernen, sondern denkt eher, ich bin halt
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nicht gut genug. Und das ist pädagogisch
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natürlich problematisch. Interessant ist
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Freisteinssidee der persönlichen
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Tabelle, also nicht der Vergleich mit
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anderen, sondern mit der eigenen
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früheren Leistung. Das klingt fairer und
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könnte wirklich motivieren, ohne
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jemanden dauerhaft zu beschämen. Aber da
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ist natürlich die Frage, ob man dafür
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eine objektive, eine öffentliche Tabelle
14:55
braucht für alle oder ob nicht
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tatsächlich unter einer Klassenarbeit,
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du bist deutlich besser als beim letzten
15:00
Mal, konzentriere dich auf das noch. Und
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das sind natürlich Dinge, die dann
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sicherlich besser ankommen. Kommen wir
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jetzt zum letzten Punkt, dem Schluss.
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Das eine Art Zusammenfassung. Und
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wichtig ist eigentlich immer, dass man
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dort möglichst eine gute Figur macht,
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weil das natürlich im Gedächtnis bleibt.
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Das heißt, da kann man einmal noch mal
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die Bedeutung des Themas erwähnen, dann
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die Zusammenfassung der Sicht des
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Textes, dann aber auch der eigenen Sicht
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und gegebenenfalls sowas macht sich auch
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immer gut weiterführende Überlegungen.
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Also z.B.
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Freisteinstext greift ein Thema auf, das
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tatsächlich eine Diskussion verdient.
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Die Argumente sind nachvollziehbar. Der
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Ton ist angemessen, erfordert nichts, er
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fragt. Wer einen guten Text zum Thema
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Schule und Leistung sucht, findet hier
15:47
einen guten Ausgangspunkt. Aber der Text
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bleibt an entscheidenden Stellen auch
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ungenau. Der Vergleich mit dem Sport
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trägt nicht vollständig und die Frage,
15:55
was mit denen passiert, die dauerhaft
15:57
hinten stehen, wird nur gestreift. Eine
16:00
wirklich überzeugende Position müsste
16:02
diese Schwachstellen ernst nehmen und
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das kann man dann auch machen. Am Ende
16:07
spricht vieles dafür, Wettbewerb als
16:09
freiwilliges Angebot in der Schule zu
16:11
ermöglichen, aber eben nicht als
16:13
flächendeckendes System. Dafür sind
16:16
Schülerinnen und Schüler zu
16:17
unterschiedlich und damit hat man am
16:19
Ende eben auch eine deutlich
16:21
vermittelnde Position. Wir hoffen, dass
16:25
das jetzt hilfreich
16:27
war. Wir werden natürlich das Ganze wie
16:29
immer hier auf diese Dokumentationsseite
16:31
ablegen und diese Website packen wir am
16:34
Ende auch hier oben noch in einen Button
16:37
da entsprechend, dass man drauf klicken
16:38
kann und dort gibt es ausführliche
16:40
Darstellungen und weitere Hilfen. Und
16:42
wir werden auch eine Kurzfassung noch
16:45
machen für alle diejenigen, die nur kurz
16:47
sich informieren wollen und den Rest
16:49
meinwegen auf der Seite auch lesen. Auf
16:51
jeden Fall würde es uns freuen, wenn der
16:53
Egel hier tatsächlich, ne, in diesen
16:56
insgesamt zehn Punkten euch Abwehr
16:59
stärker macht, s dass wenn eine
17:00
Herausforderung kommt in der
17:01
Klassenarbeit, ihr dann entsprechend gut
17:03
damit umgehen könnt. Das wünschen wir
17:06
euch auf jeden Fall viel Erfolg. M.
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