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Spaltenmethode hilft bei "materialgestütztem Schreiben" - Beispiel: Thema "Mehrsprachigkeit" bei SuS
Dec 13, 2025
"Materialgestütztes Schreiben":
Was ist das?
Was ist besser als jede sonstige Klausur oder Klassenarbeit?
Außerdem: Eine Aufgabe wie später in der Berufspraxis
Was sind die besonderen Schwierigkeiten?
Und: Wie geht man damit am besten um.
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Dokumentation:
https://textaussage.de/materialgestuetztes-schreiben-beispiel-umgang-mit-mehrsprachigkeit
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00:01 – Einstieg: Worum geht es in diesem Video?
00:18 – Thema: Äußere Mehrsprachigkeit in Lerngruppen
00:38 – Das zentrale Bild: Ernten vs. gezieltes Sammeln
01:06 – Textanalyse vs. materialgestützte Auswertung
01:19 – Die Kräutersammlerin als Arbeitsmodell
01:52 – Warum diese Methode lebensnah ist
02:30 – Übergang: Was ist materialgestütztes Schreiben?
02:47 – Materialgestütztes Schreiben als „Geschenk“
03:15 – Die erste Schwierigkeit: viele Materialien
03:26 – Richtig lesen: gezielt suchen statt alles analysieren
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0:01
So, aktuell kümmern wir uns um einen
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Schüler, der demnächst seine
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Klassenarbeit schreibt zum sogenannten
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materialgestützten
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Schreiben und wir wollen zeigen, wie man
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das am besten machen kann. In diesem
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Falle geht es um das Thema äußere
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Mehrsprachigkeit.
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Gemeint ist damit, wenn eine Lerngruppe
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da ist, äh mit vielen verschiedenen
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Schülern, mit unterschiedlicher
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sprachlicher Herkunft und äh dann ist
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die Frage, wie geht man damit optimal
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um? Das sind also viele
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Sprachkompetenzen in einer Lerngruppe.
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Entscheidend wird für uns sein, dass wir
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das hier erklären, was wir in diesem
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Bild haben, äh die KI malen lassen. Das
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ist die normale Situation, wie man sie
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kennt, aus Analyse Aufgaben und
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ähnlichem.
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Da soll man ja alles eigentlich
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abernten, entsprechend dem methodischen
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Konzept und am Ende dann eben eine gute
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Gedichtinterpretation schreiben, in der
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alles drin ist eigentlich oder bei einer
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Kurzgeschichte auch. Hier haben wir eine
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andere äh Situation, denn hier geht es
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nämlich jetzt um das gezielte auswerten.
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Eben mal gucken, dass das hinkriegen
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hier. So, wir haben dazu uns ausgedacht,
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das ist so eine Pflanzensammlerin,
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die das entweder für Medikamente macht
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oder auch für Schönheitspflege oder auch
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für den Kochtopf. Und da passiert
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folgendes. Die hat eine ganz andere
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Haltung. Die sucht nämlich gezielt nach
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dem, was sie braucht und hinter ihr
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bleibt also auch nicht eine zerstörte
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Fläche übrig, wie ein abgeerntetes äh
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Rockenfeld, sondern sie hat ja nur das
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herausgegriffen, was für sie
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entsprechend wichtig ist. Und ähm wir
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werden die Ergebnisse nachher auf dieser
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Seite hier unterbringen. Hier ist sie
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schon mal aufgeführt, denn es geht also
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um eine besondere Methode des gezielten
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Sammelns, die etwas ganz eigenes ist,
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die sehr lebensnah ist, denn sowas
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spielt im beim Referat ja schon eine
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Rolle und später im praktischen Leben
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sowieso, dass man viele verschiedene
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Informationen auswerten muss und am Ende
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macht man einen Vortrag heraus, liefert
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ein Ergebnispapier ab oder so etwas. Es
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geht also nicht um Kompletternte,
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sondern um das gezielte Sammeln und
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anschließend eben eine Schreib oder
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Sprechaufgabe, um dann eben die
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Ergebnisse auch weiterzugeben. Dann
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steigen wir jetzt mal ein, indem wir uns
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noch einmal klar machen, was ist
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materialgestütztes Schreiben überhaupt?
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Wer das alles schon weiß, kann ja unten
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einfach mit der Kapitelübersicht dann
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zum nächsten Punkt gleich weiterspringen
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oder von der Webseite aus dann diese
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Sprungziele auch nutzen. Wir sind der
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Meinung, dass das ein Geschenk ist, aber
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wir haben das falsch gemacht. Natürlich
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nicht Schüler muss hier so eingerahmt
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werden, sondern ein Geschenk. Es ist ein
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Geschenk natürlich auch, wo ein bisschen
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was problematisches dabei ist, denn das
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Geschenk besteht darin, dass man alles
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mitgeliefert bekommt. Nicht wie ein
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Geschichte muss man die ganzen Dinge
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kennen, wenn man eine Klausur schreibt.
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Also im Gedächtnis muss nicht so
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fürchterlich viel sein, außer der
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Methodik eigentlich, was wir hier jetzt
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besprechen, denn man bekommt ja
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Materialien, allerdings relativ viele
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und das ist eine erste Problemstelle.
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Äh, wir haben das hier ja schon einmal
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angedeutet, ne? ähm relativ viele
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Materialien. Heißt, man muss wie eine
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Pflanzensammlerin vorgehen. Das heißt,
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gezielt schauen, wo ist das, was ich
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brauche und nicht glauben, ich muss die
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ganzen Felder abernten oder alle
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Materialien analysieren, also gezieltes
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Auswerten und dann am Ende, das wird
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noch eine eigene Herausforderung sein,
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muss ich was dazu schreiben, wie im
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echten Leben. Ein großer Fortschritt im
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Deutschunterricht. Man kennt das von
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Referaten und Facharbeiten ja schon,
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aber später wird das ganz normal sein,
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dass man verschiedene Materialien hat im
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Studium oder auch irgendwo im Beruf und
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dort soll man dann entsprechend ähm für
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andere Leute etwas zusammenstellen und
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auswerten. Das ist das Auswertung vieler
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Infos eben als Journalist oder als
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Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin
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später. So, kommen wir jetzt zu den
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Herausforderungen.
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Das ist eben nicht mehr die normale
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Textanalyse. Man muss vor allen Dingen
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schnell lesen und das Wichtige auch
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schnell finden und immer die
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Schreibaufgabe im Auge behalten und
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vorbereiten. Und wir empfehlen dann die
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Spaltenmethode zu verwenden. Das werden
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wir gleich zeigen im ersten Material,
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wie wir das ja auch bei Gedichten
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durchaus empfehlen, bei Kursgeschichten,
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bei Kommunikation. Dort sammelt und
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sortiert man schon die Infos, die Thesen
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und auch die Probleme. Und warum das?
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Weil es ja eine spezielle Aufgabe gibt.
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Die schauen wir uns jetzt an und wir
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sagen ja grundsätzlich immer, sobald man
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die Aufgabe hat, soll man die zerlegen
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in einzelne Bestandteile.
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Hier grundsätzlich erstmal, es geht um
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ein Informationstext mit angehängter
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Stellungnahme für die Mitglieder der
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Schulkonferenz. Das ist ja das höchste
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Gremium in einer Schule. Eltern,
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Lehrkräfte, äh Schüler und Schülerinnen
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sind daran beteiligt mit ihren
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Vertretern und dort werden bestimmte
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Dinge geregelt, die man gemeinsam regeln
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kann und die nicht vorgegeben sind. Dann
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soll man als erstes erklären, was äußere
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Mehrsprachigkeit ist und welche Rolle
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sie vor dem Hintergrund eigener
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Erfahrungen spielt. Und da bekommt man
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dann auch entsprechende Informationen in
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den Materialien. Und dann geht's um die
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eben angesprochene Auswertung der
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Materialien und zwar im Hinblick auf
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drei Dinge. Einmal die Vorteile dieser
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äußeren Mehrsprachigkeit, wenn also
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viele verschiedene Schüler und
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Schülerinnen in einer Lerngruppe sind
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mit unterschiedlichem sprachlichen
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Hintergrund.
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Im zweiten Schritt geht es da um die
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Probleme, die sich dabei ergeben und am
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Ende dann die eigene Einschätzung und
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Vorschläge zur Nutzung der äußeren
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Mehrsprachigkeit.
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Und diesen Unterschied zwischen normalen
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Texten, Analyse von Gedichten und
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Kurzgeschichten, das haben wir eben
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schon mehrfach besprochen. Das müssen
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wir nicht wiederholen. Das Bild soll uns
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nur daran erinnern.
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Wir kommen jetzt zum ersten Text und
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wenn wir uns das hier mal jetzt
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anschauen
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hier, dann ist ähm das hier der Text.
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Man merkt sofort, dieser Text ist hier
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nicht normal komplett abgedruckt. Das
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hat einmal urheberrechtliche Gründe. Äh
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wir können ja nicht einfach da einen
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fremden Text präsentieren. Und darum
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haben wir das so gemacht, aus der Not
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eine Tugend gemacht. Wir haben hier
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gleichzeitig gezeigt, äh wie dort die
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Dinge gefunden werden. Man sieht also
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übrigens hier, das ist der Originaltext,
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wie wir in Word hatten und dann sieht
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man, dass hier ähm eine große ähm Fläche
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ist, in der also kaum etwas da groß
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beigetragen wird. Hier unten dagegen,
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ne, gibt es äh einen langen Abschnitt,
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den man gemeinsam nutzen kann. Und hier
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oben haben wir auch noch einen kleinen
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Teil, auf den wir gleich genauer ein.
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Und dann noch zwei Fragen für
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Absprachen. Wir haben hier aus äh Kunden
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der Transparenz natürlich genau gesagt,
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wo man soweit wir das feststellen
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konnten, diese Texte finden äh kann. Wir
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haben natürlich da das genommen, was der
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Schüler, den wir betreuen, dann
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entsprechend vorliegen äh hatte und da
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sind nicht immer die Quellenangaben so
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ganz dabei.
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Dann eine zweite äh Frage äh betrifft
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das hier. Also, das muss wie gesagt ähm
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gegebenenfalls geklärt äh werden dieser
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Bereich. Äh soll man allgemein etwas zu
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dem Text sagen? Wir haben das hier
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gemacht, weil wir den Text eben nicht
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komplett abdrucken. Dann weiß man
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grundsätzlich, worum es äh geht. Und äh
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wichtig wäre natürlich auch dann, dass
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man gegebenfalls Informationen bekommt
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zu den Leuten, um die es geht. Einmal um
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diese Jurico Wahlimmel. Ähm, dann stand
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da irgendwo auch wohl ein Interview ist
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das wohl, muss man auch noch mal
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nachschauen und dann die
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Sprachforscherin Stefanie Brethauer. Wer
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ist das? Wie viel Ahnung hat die? Wie
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kämpferisch ist sie vielleicht auch
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drauf? Das sind normalerweise Dinge äh
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die man braucht, wenn man ernsthaft sich
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mit einer Sache auseinandersetzen will.
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Natürlich hier für die Schule geht es
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erstmal nur darum, dieses Pflücken
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dieser Sammlerin da eben
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nachzuvollziehen. Wir gucken uns das
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ganz kurz mal äh an und äh stellen dann
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eine Beziehung äh her.
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Hier in dem ersten Bereich wird
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deutlich, dass natürlich äh die Schüler
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und Schülerinnen, die da im Raum sitzen,
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äh in wirklich in zwei Sprachwelten sich
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bewegen. Und dann ist das natürlich
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schön, wenn ich das Gefühl haben, äh ich
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habe einen privaten familiären Bereich,
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in dem Türkisch oder sonst irgendetwas
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gesprochen wird und in der Schule lerne
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ich eben Deutsch als Zielsprache und äh
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hier behauptet die Frau, also
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interessant ist es übrigens, das ist äh
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soweit wir das richtig gesehen haben,
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ähm wohl jemand, der sich im Bereich
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Deutsch als Zweitsprache auch gut
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auskennt und das sei problemlos, dass
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man da hin und her schalten kann, dass
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muss jeder mit seiner eigenen Erfahrung
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mal verbinden. Dann haben wir hier unten
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wichtige ähm Informationen zur
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Situation. Das war ja eine Aufgabe.
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Beschreibe, wie groß die Problematik ist
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und auch die Chancen damit verbunden
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sind. Da haben wir also hier mehr als
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100 Sprachen findet man auf Schulhöfen
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und ein Drittel der Schülerschaft ist
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zwei oder mehrsprachig aufgewachsen. Da
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müsste natürlich genauer äh
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unterschieden werden ähm von Geburt an
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schon. Das gibt's ja auch, ne, dass
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jemand mit Deutsch, Englisch und
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Chinesisch vielleicht äh aufwächst oder
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Italienisch.
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Hier äh wird das nicht näher geklärt.
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Und hier haben wir den Hinweis auch,
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dass diese Frau Brethauer eben sich vor
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allen Dingen beschäftigt mit Deutsch als
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Zweitsprache und das kann man auf jeden
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Fall in die Stellungnahme aufnehmen. Es
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ist ein großer Unterschied, ob es hier
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um die Nutzung von Mehrsprachigkeit in
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diesen Spezialkursen geht, wo Leute
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erstmal rangeführt werden sollen an die
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Zielsprache oder eben im
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Regelunterricht. Das wird hier nicht so
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genau unterschieden. Dann etwas ganz
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Wichtiges äh hier äh da wird nämlich die
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ernste Frage gestellt, hat der Mensch
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denn überhaupt genügend Kapazität? Und
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jetzt kommt das entscheidende, um zwei
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Sprachen auch fehlerfrei nebeneinander
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zu benutzen. Und dann heißt es ganz
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ehrlich, es ist selten, dass jemand zwei
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Sprachen mit wirklich exakt gleicher
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Kompetenz und gleichem Wortschatz
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beherrscht.
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Na, jetzt haben wir ein Problem. Aber
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nein, doch, sie bringt das noch hier
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stärker auf den Punkt. Ist es da nicht
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besser, sich auf eine Muttersprache zu
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konzentrieren? Auch das ist nicht so
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ganz klar. Es geht eher um die Frage der
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Zielsprache. Was soll die Schule denn
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hinterher erreichen? Das ist ein
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entscheidender Punkt, der kaum
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angesprochen wird hier. Und jetzt kommt
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etwas, wo jeder, der sich auskennt mit
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Argumentation und Rhetorik sofort mit
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dem Kopfschü sagt: "Nein, so geht das
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nicht. Statt auf diesen Ansatz jetzt
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einzugehen und das zu klären, heißt es
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einfach, dieser Ansatz ist irgendwie
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typisch deutsch. Das Bildungssystem soll
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das Potenzial erkennen, systematisch
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fördern und Frankreich und Niederlande
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machen das auch. Na, da würde ich ganz
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gerne jetzt mal genauere Informationen
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bekommen, denn die wärden ja wichtig,
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vor allen Dingen für die Aufgabe 3. Was
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kann man denn nun real tun? Also, hier
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haben wir einen typischen Fall, da ist
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der Wunsch der Vater des Gedankens
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anscheinend, man geht auf die
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Problematik nicht wirklich ein. Ganz im
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Gegenteil dazu sind natürlich die
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Hinweise auf Identität und Motivation
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hier zu sehen. Und ganz schlimm ist es
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natürlich, wenn Schüler und Schülerinnen
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plötzlich in einer Schule eine bestimmte
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Mentalität, eine Haltung äh zu spüren
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bekommen, dass ihre Sprache weniger wert
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ist oder irgendetwas ähnliches und nur
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Deutsch dann die erwünschte Sprache ist,
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das ist überhaupt nicht schön und
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eigentlich erlebt man das heutzutage
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Gott sei Dank eher selten. Schwieriger
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wird das jetzt mit der Identität,
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denn
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es ist sehr fraglich, wenn ich zwei
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Sprachen weitgehend parallel nutze, bei
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jede Sprache steht für eine Kultur und
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damit auch für Identität. Ähm bei
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Menschen, die aus anderen Kulturräumen
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kommen, dort ihre Familien zum Teil noch
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haben, die haben einen ganz anderen
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Hintergrund als jemand, der sein Leben
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lang in einer bestimmten Gegend
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Deutschlands aufgewachsen ist. ähm zum
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Beispiel und äh das wird hier auch nicht
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näher diskutiert. Damit haben wir diese
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Mater dieses Material mal kurz ein
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bisschen ausgewertet. Jetzt kommt der
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entscheidende Punkt. Das führen wir hier
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jetzt nicht weiter aus. Das kann sich
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jeder selbst äh anschauen. Das ist das,
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was man nachher braucht. Wir haben hier
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die Vorteile, wir haben hier die
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Probleme, ne? Und dann nehmen wir lieber
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eine andere Farbe. Probleme ist ja
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eigentlich immer ganz gut, wenn man das
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dann so in dieser Sprache etwa hat. Und
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dann das ist das blaue, das sind die
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Vorschläge, Stellungnahme und gut ist es
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natürlich, wir haben das zum Teil hier
13:24
auch im Text schon gemacht, wenn man
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dann drei Stifte mit drei Farben dabei
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hat und am Text sofort die Stellen
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markiert und dann eventuell entweder
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sich an den Rand schreibt, wie wir das
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hier links gemacht haben, oder man macht
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ein paar Stichpunkte hier, äh spart
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Vorteile, Berücksichtigung, reale
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Situation, ne? die leben in zwei Welten,
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manche Schüler Schüler drinnen. Dann
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Vorteil ist natürlich auch eine
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erweiterte Nutzung des Kopfes natürlich,
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ne? Je mehr man lernt, je mehr man
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kennenlernt, desto besser ist das.
13:52
Potenzial erkennen und Nutzen ist damit
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gemeint. Ja, wie sieht das im Einzelnen
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genau aus? Dann man will ja nicht
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schlechter sein als äh die Schulsysteme
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in Frankreich und in den Niederlanden
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und eben ganz wichtig Förderung von
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Identität und Motivation. Bei den
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Problemen geht es dann vor allen Dingen
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um die Grenzen für die fehlerfreie
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Nutzung, was Kompetenz und Wortschatz
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angeht. Äh und hier natürlich auch ja,
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wie denn, ne? So, wie soll das denn
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gemacht werden? Und dann haben wir vor
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allen Dingen bei der Identität
14:24
festgestellt, das fügen wir hier noch
14:25
nachträglich ein, welche Identität ist
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gemeint, eine gemeinsame oder wie auch
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immer? Und für die Stellungnahme kann
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man sich dann entsprechend schon
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notieren, auch wichtig, die aktuelle
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Situation, die Realität zu
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berücksichtigen. Wichtig für Identität
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und Motivation hat wir gesagt. Ähm, das
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hängt natürlich wieder Situation
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zusammen. Dann haben wir Probleme des
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Umgangs mit dem Kopfargument. Ja, wenn
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man bisher 100% sich nur auf die
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deutsche Sprache konzentriert hat,
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geht da auch vielleicht irgendwas
14:55
verloren, wenn man nebenbei noch ein
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oder zwei andere Sprachen ein bezieht im
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Regelunterricht vorgemeldet. normalen
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Unterricht und dahinter stecken viel
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größere Probleme, nämlich die
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sprachliche Begrenzung des Lernens.
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Sprache und Denken hängen ganz eng
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zusammen und da verändert sich natürlich
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was äh wenn man nicht mehr
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hundertprozentig sich auf eine Sprache
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konzentriert. Und das Grundproblem ist
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eben, welche Zielsprache soll denn
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eigentlich angestrebt werden und wie
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sieht das mit der Identität aus? Und man
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kann natürlich auch drauf hinweisen,
15:27
dass man vielleicht unterscheiden muss
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zwischen der DAZ Perspektive Deutsch als
15:32
Zweitsprache, so als der Grundbereich,
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wo Menschen, die zu uns kommen, erstmal
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mit unserer Sprache vertraut gemacht
15:39
werden. Und dann der Regelunterrichte.
15:42
Was ist das Ziel dabei überhaupt? Man
15:45
sieht also, um es mal zusammenzufassen,
15:47
wir werden das bei den anderen
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Materialien dann kürzer äh machen.
15:51
Wichtig ist ähm hier den Text gezielt zu
15:54
lesen, wie wir das hier gemacht haben.
15:56
Dann entweder an den Rand sich zu
15:58
schreiben Vorteil, Problem,
15:59
Stellungnahme oder eben hier sicher ein
16:02
paar Stichpunkte zu notieren. Vielleicht
16:05
schon wie hier bei der Stellungnahme in
16:09
einer Zielllinie.
16:11
Man hat dann schon eine Art Gliederung
16:13
für die eigene Stellungnahme am Ende.
16:16
Ja, wir drehen die Clips ja hier
16:18
nacheinander und haben natürlich
16:19
gesehen, wie viel Zeit wir jetzt schon
16:20
gebraucht haben, um nur das erste
16:22
Material vorzustellen. Dann haben wir
16:24
noch drüber nachgedacht und gedacht, es
16:26
reicht ja für viele auch, wenn die
16:28
einmal gesehen haben, wie man mit dem
16:30
Material umgeht, um dann eben
16:33
entsprechend die Früchte, na die Früchte
16:36
nicht, ne, die Pflanzen, die man
16:37
braucht, eben auch hinterher zu sammeln.
16:40
Das heißt also, wir werden jetzt hier an
16:43
dieser Stelle die erste Variante des
16:45
Videos abschließen. Wir verweisen noch
16:47
mal drauf, dass hier unten ähm wir
16:51
den Link angeben, wo wir dann auch die
16:54
weiteren Dinge noch einbeziehen werden.
16:56
Das packen wir alles auf, wie gesagt,
16:57
diese Homepage. Das bringen wir auch
16:59
natürlich in Informationen zum Video
17:01
unter hier oben einen Button werden wir
17:03
natürlich am Ende auch noch einfügen, s
17:07
dass also alle hier schon mal wissen,
17:08
worum geht's überhaupt, wo sind die
17:10
Probleme und wie kann man das lösen und
17:12
dann kann man sich gegebenenfalls ja
17:14
auch auf andere Texte konzentrieren. Wir
17:16
machen auf jeden Fall ein zweites Video,
17:18
wo wir die anderen Materialien zumindest
17:20
kurz vorstellen und dann am Ende zeigen,
17:23
wie man denn jetzt und das ist
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entscheidend wichtig, wie kommt man denn
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auch zum Schreiben am Ende? Das heißt,
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wie fasst man das alles zusammen? Wir
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hoffen, dass wir hier also schon einige
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Dinge weitergeben konnten und wünschen
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auf jeden Fall viel Erfolg und freuen
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uns natürlich, wenn wir Fragen
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Anregungen in den Kommentaren bekommen.
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M.
#Education
#Teaching & Classroom Resources
