Top-Kurzreferat zur Schriftstellerin „Karoline von Günderrode“ (Mat5477)

Worum es hier geht:

  • Unter „Baustein“ verstehen wir eine kurze, knappe Information.
  • Sie soll in sich gut aufgebaut sein.
  • Vor allem auch mit einem guten Einstieg beginnen.
  • Anschließend kommen gut geordnete Infos
  • und am Ende noch Ideen, worüber man diskutieren könnte.
Die entscheidenden punkte bei Karoline von Günderrode
  • Einstieg:
    Heute ist es selbstverständlich, dass Frauen als Schriftstellerinnen tätig sind.

    • Sehr bekannt ist zum Beispiel Juli Zeh, die zum den Roman „Corpus delicti“ geschrieben hat. Da geht es um eine Diktatur, die die Menschen zwingt, auf ihre Gesundheit zu achten. Dieser Roman spielt sogar in einigen Bundesländern im Abitur eine Rolle.
    • Viele kennen auch Sibylle Berg mit ihren Kurzgeschichten, z.B:
      Bei solchen Infos ist es gut, wenn man ungefähr weiß, worum es geht:

      https://schnell-durchblicken.de/sibylle-berg-nacht
      Eine interessante Geschichte, in der sich zwei junge Menschen zufällig begegnen, sich annähern und dann anscheinend sogar in eine gemeinsame Zukunft blicken können.

      https://textaussage.de/sybille-berg-hauptsache-weit
      In dieser Kurzgeschichte geht es um einen Jungen, der die Freiheit nach dem Ende der Schulzeit für eine Erlebnis-Fernreise nutzt. Seine hochgespannten Hoffnungen werden allerdings völlig enttäuscht. Aus der Einsamkeit rettet ihn schließlich ein Internet-Café, von dem aus er wieder mit der „Heimat“ Kontakt aufnehmen und sich austauschen kann. Es bleibt offen, ob das das Ende der Reise ist.

      https://textaussage.de/sibylle-berg-vera-sitzt-auf-dem-balkon
      Eine Frau bemüht sich vergeblich um die Zuneigung ihres Mannes – und distanziert sich dann von ihm – hoffentlich mit Erfolg.
Überleitung zu Karoline von Günderrode:
  • Die Verfasserin lebte von 1780 bis 1806 und gehört zu den wenigen Frauen, die in der damaligen Zeit mit Gedichten an die Öffentlichkeit gehen konnten.
  • Zugute kam ihr, dass der Vater ein Regierungsrat war.
  • Den verlor sie zwar schon im Alter von 6 Jahren, auch gab es Streitigkeiten um das Erbe.
  • Aber immerhin hatte sie im Vergleich zu vielen anderen Menschen der Zeit eine gute Startbasis.
  • Denn die Familie Günderrode gehörte in Frankfurt zu den sogenannten Patriziern, die im wesentlichen das Sagen hatten.
  • Dadurch konnte sie auch in einem Kloster als sogenanntes „Stiftsfräulein“ unterkommen. Das waren in gewisser Weise Versorgungsplätze für Frauen aus der höheren Schicht, die nicht heirateten.
  • Immerhin hatte sie in einem jungen Mann eine erste Liebe, der später sogar Minister in Preußen wurde. Er führte sie in die Kreise der Romantiker ein. Ihre Gedichte, die sie unter einem Pseudonym veröffentlichte, wurden sogar von Goethe positiv aufgenommen.
Beispiele für Gedichte von ihr:
Schluss:

Ganz gleich, ob man die Gedichte dieser Frau und ihren Schreibstil mag oder nicht.
Sie war ein kluger, tapferer Mensch, der seinen Weg ging.
Damit kann sie auch heute noch ein Vorbild sein.

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