Die besondere Form von Barockgedichten (Mat2726)

Die besondere Form von Barockgedichten

Für Interessierte:

Hier ein Video, in dem auch die Form von Barockgedichten sehr gut erklärt wird.

 

Kurz-Impuls: Der schnelle Einstieg in Gryphius

In weniger als einer Minute: Warum dieses Gedicht auch nach 400 Jahren noch jeden trifft.


Tipp: Für die tiefergehende Analyse schau dir weiter unten das ausführliche Video an.

 

 

Sonett

Gedichtform mit vier Strophen – besonders im Barock beliebt, aber auch in anderen Epochen zu finden.

  • Zwei Quartette – mit jeweils vier Verszeilen
  • Zwei Terzette – mit jeweils drei Verszeilen.
  • Häufig enthalten die Quartette eine Situationsbeschreibung
  • und die Terzette ziehen darauf die Konsequenz.

Alexandriner

  • besonderer Rhythmus (Versmaß) in der Barockzeit:
  • sechshebiger Jambus (zwei Silben, von denen immer die zweite betont ist)
  • mit einer Zäsur (Schnittstelle) in der Mitte:
  • Vgl. Andreas Gryphius, „Es ist alles eitel“
  • Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden,
  • x    X           x  X     x   X           x     X x  X      x     X  x
  • Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
  • x      X    x    X    x   X        x       X  x     X     x      X

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