Nachahmen erlaubt – Kreativität im Deutschunterricht (Mat6256-nae)

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Inhaltsverzeichnis

  1. Nachahmen erlaubt – worum es hier geht
  2. Unsere Beispiele: so geht Nachahmen
  3. Lehrkräfte als „Behelfsschriftsteller“
  4. Ein neuer Weg: eine Idee mit KI umsetzen
  5. Weitere Infos, Tipps und Materialien

Nachahmen erlaubt – worum es hier geht

  • Hier sieht man das, was wir meinen.
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  • Jemand ist begeistert von einem Ausgangstext, lässt sich von seinem Stil inspirieren –
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  • Und zwar zu einer ganz eigenen Kreative Idee.
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  • Das dürfte etwas sein, was den Deutschunterricht kreativ belebt 🙂
  • Der Titel ist etwas listig gewählt: „Nachahmen“ klingt nach Abschreiben. Gemeint ist aber etwas ganz anderes – sich von einem Text oder einer Idee inspirieren lassen und daraus etwas Eigenes machen.
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  • Unsere eigene Erfahrung: Sprachbewusstes, literaturorientiertes Schreiben haben wir am meisten gelernt, indem wir andere erst einmal nachgeahmt haben – nicht „geklaut“, sondern uns anregen lassen. Dabei haben wir mehr über Sprache und Literatur gelernt als im Studium.
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  • Daraus folgt unser Vorschlag: Ein bisschen mehr kreative Herangehensweise kann auch einen guten Deutschunterricht bereichern. Wer einen Stil nachahmen will, muss ihn nämlich erst genau erkennen – Analyse und eigenes Schreiben gehören zusammen.

Unsere Beispiele: so geht Nachahmen

Lehrkräfte als „Behelfsschriftsteller“

  • Wir freuen uns besonders, dass Leute wie Lars Krüsand und Anders Tivag bereit waren, als Lehrkräfte zugleich „Behelfsschriftsteller“ zu sein. Damit waren sie ihren Schülis auf eine ganz andere Weise voraus, als das Studium es ermöglicht hatte.
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  • Sie probierten nämlich alles selbst aus, was sie die Schüler kreativ machen lassen wollten – und konnten dabei feststellen, dass die kreativen Lösungen von gestern neue Gestalt annahmen.

Ein neuer Weg: eine Idee mit KI umsetzen

Seit wir diese Seite vor langer Zeit erstellt haben, hat sich viel geändert. Man liest etwas, hat eine Idee – und kann dann ein Programm wie Google Gemini bitten, diese Idee umzusetzen.

KI-Bild: Ein Mann wacht in einer grotesk veränderten Umgebung auf und freut sich über eine Brieftaube mit einem Brief auf seinem Bett
  • Ausgangspunkt war eine Mail mit dem Zitat eines Philosophen: Auf die Frage „Was muss sich ändern?“ kam die Antwort: „Alles.“
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  • Wer ein bisschen Fantasie hat, merkt sofort: Dieser schöne Satz wird ganz problematisch, wenn man ihn einmal konkret durchspielt.
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  • Also ließen wir die KI ein Bild malen: Alles hat sich verändert – und die einzige positive Überraschung ist eine Nachricht, die hier eine Brieftaube bringt.
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  • Und was hat das mit Nachahmung zu tun? Schreibt einem jemand etwas, das theoretisch sehr gut klingt, aber in der Praxis … – dann überlegt man sich, welchen Auftrag man der KI geben könnte, um das sichtbar zu machen.

So hat unser Auftrag an die KI ausgesehen:

  • Erstelle ein Bild, in dem dieser Mann (hier hatten wir eine Vorlage mitgeliefert) – es ist eine von dir gezeichnete Figur, kein realer Mensch – morgens aufwacht und beglückt auf eine Brieftaube schaut, die sich auf sein Bett gesetzt hat und im Schnabel einen Brief trägt.
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  • Wichtig ist der Kontrast zwischen diesem punktuellen Glück beim Blick auf den Brief und einer Umgebung, die sich völlig geändert hat.
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  • Ich möchte mit diesem Bild die Antwort eines Philosophen karikieren, der auf die Frage „Was muss sich ändern?“ mit dem Wort „Alles“ antwortet.
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  • Verändere also möglichst alles um diesen aufwachenden Profi Freistein – so heißt die Figur bei mir – ins Groteske, Ungewöhnliche.
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  • Ich bin mal gespannt, was du da hinbekommst.

Weitere Infos, Tipps und Materialien

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