Gellert, „Nicht jede Besserung ist Tugend“ (Mat694-bnt)

Worum es hier geht:

Wenn man sich fragt, wozu Literatur sein kann – dann kann die folgende Feststellung des Dichters Gellert aus der Zeit der Aufklärung hilfreich sein.
Zu finden ist sie z.B. hier.

  1. Nicht jede Besserung ist Tugend;
  2. oft ist sie nur das Werk der Zeit.
  3. Die wilde Hitze roher Jugend
  4. wird mit den Jahren Sittsamkeit.
  5. Und was Natur und Zeit getan,
  6. sieht unser Stolz als Besserung an.

Auf gut deutsch heißt das: Mit dem Alter wachsen Erfahrungen, werden die meisten Leute ruhiger und gelassener – wie man angeblich beim Unterschied zwischen Eltern und Großeltern im Hinblick auf die Kids sehen kann.

Eine wunderbare Anregung zum eigenen Forschen und Nachdenken.

Die Langform haben wir hier vorgestellt:
https://schnell-durchblicken.de/gellert-wachsamkeit-mit-nicht-jede-besserung

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