Schiller, „Kabale und Liebe“ – viel aktueller, als manche denken (Menü) (Mat2061)

Worum es hier geht:

Wer in der Oberstufe ein Theaterstück aus der Zeit um 1800 lesen „muss“, kann froh sein, wenn es „Kabale und Liebe“ von Schiller ist.

Das wird nicht jeder sofort einsehen, der über die doch recht schwierige Sprache stolpert.

Es gibt sicher auch viele, die sich nicht vorstellen können, dass auch heute noch Standesunterschiede eine Rolle spielen und eine große Liebe verhindern können.

Aber Vorsicht: Auch heute muss eine junge Frau sich Gedanken machen, wenn sich der Sohn einer Multi-Millionärsfamilie in sie verliebt. Denn sie gerät in Kreise, die möglicherweise ihre eigenen Spielregeln haben.

Aber etwas anderes ist noch viel aktueller und gefährlicher: Denn hier liebt ein junger Mann in einem Mädchen vor allem sich selbst und seine Pläne. Kluge Leute haben davon gesprochen, dass hier eine Art „Absolutismus der Liebe“ vorliegt. Vielleicht sollte man das Wort „Liebe“ auch noch rausnehmen und von einem „Absolutismus der eigenen Wünsche und Vorstellungen“ sprechen.

Wir empfehlen auf jeden Fall die unheimliche „Liebesszene“ 4 aus dem ersten Akt. Wer sich eine solche Beziehung wünscht, dem ist nicht zu helfen – oder vielleicht doch, nachdem er mit einer verständnisvollen Lehrkraft das Stück besprochen hat 😉

Wir tun jedenfalls unser Bestes, damit man aus diesem Stück für sich was rausholen kann.

Aktuell haben wir gerade die Vorstellung der einzelnen Szenen des I. Aktes auf den neuesten Stand gebracht: Kurz, präzise, mit Zitaten und dem Blick für das Wesentliche (meinen wir zumindestens 😉

Hier sind die drei entsprechenden Seiten. Weiter unten gibt es dann Hinweise auf weitere Infos, Tipps und Materialien.

Wir wünschen Erfolg:

Weitere Infos, Tipps und Materialien

 

 

 

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